Die klassischen Antioxidanzien

Es ist sinnvoll, die Antioxidanzien im Körper durch den Konsum von Früchten und Gemüse aufzustocken. Dadurch werden die Schäden durch freie Radikale gemindert.

Zu den stärksten Radikalfängern (Antioxidanzien) zählen die Vitamine A,B, C und E sowie essentielle Fettsäuren. Diese sind zum Glück in sehr vielen Nahrungsmitteln enthalten und werden durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend aufgenommen. Aus gutem Grund empfehlen zahlreiche medizinische Fachgesellschaften, über den Tag verteilt fünf Portionen Gemüse und Früchte (im Verhältnis 3:2) zu essen. Achten Sie zudem darauf, dass regelmässig Vollkornprodukte, Milchprodukte, kaltgepresste pflanzliche Öle, Eier, mageres Fleisch und Fisch auf Ihrem Menüplan stehen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Neben Vitaminen und essentiellen Fettsäuren wirken vor allem sekundäre Pflanzenstoffe antioxidativ. Beispielsweise die in Chriesi, Zwetschgen, Beeren, Äpfeln, Rotkraut, rotem Rettich, Zwiebeln, Radieschen und Radicchio enthaltenen Flavonoide. In Hülsenfrüchten wie Erbsen und Bohnen sowie Spinat stecken die leicht bitter schmeckenden Saponine. Was Knoblauch, Schalotten, Schnittlauch, Lauch und Zwiebeln intensiven Geruch und Schärfe verleiht, sind die ebenfalls zu den Antioxidanzien zählendem Sulfide. Tomaten beinhalten den roten Farbstoff Lycopin. Er gehört zu den Carotinoiden und wirkt ebenfalls antioxidativ. Auch die unter anderem in Rotwein enthaltenen Polyphenole werden zu den Radikalfängern gezählt.

Autorin: Christa Friedli
Redaktion: Nadja Mühlemann
Quelle
  • «Drogistenstern»