Richtig massieren

Ein fein duftendes ätherisches Öl, zwei warme Hände, wohltuende Streicheleinheiten. Eine Massage ist etwas Wunderbares. Auf ein paar Punkte sollten Sie aber achten, wenn Sie sich zu Hause massieren lassen wollen.

Eine Massage entspannt und tut wohl, nicht nur eine vom Profi. Für die Massage zu Hause verwenden Sie am besten natürliche ätherische Öle, die einem Basisöl beigemischt werden. Für eine Ganzkörpermassage sollten Sie in der Regel für Säuglinge oder Kleinkinder eine höchstens 0,5-prozentige Konzentration verwenden, bei Erwachsenen eine zwischen ein und zwei Prozent.

So massieren Sie richtig

Massagen können gegen allerlei Beschwerden helfen. Zum Beispiel haben sich Hand- und Fussmassagen bei Schlaflosigkeit bewährt, insbesondere bei Babys, Kindern und älteren Menschen. Kopfmassagen in Kombination mit Fussmassagen lindern viele Formen von Kopfschmerzen.

Grundregeln der Massage

  • Führen Sie die Massagebewegung grundsätzlich immer in Richtung Herz aus.

  • Massieren Sie in einer entspannten und ruhigen Atmosphäre.

  • Kreisförmige Bewegungen mit Handballen, Handrücken oder Fingern eignen sich bei schlechter Durchblutung und Muskelverspannungen.

  • Rhythmisches Klopfen oder leichtes Klatschen mit der flachen Hand verbessern die Blutzirkulation, lockern und entspannen die Muskeln.

  • Beenden Sie jede Massage mit einer auswärts gerichteten Streichung.

Ätherische Öle sind nicht ganz harmlos

Ätherische Öle helfen bei körperlichen und psychischen Beschwerden. Machen Sie aber immer einen Armbeugetest, um sicherzustellen, dass Sie das Öl auch vertragen. Dazu geben Sie einen Tropfen davon in die Armbeuge. Wenn sich die Haut dort nicht rötet, können Sie es problemlos anwenden.

Ausserdem können ätherische Öle Nebenwirkungen haben, Sie sollten sich also vor einer Anwendung beraten lassen und auf eine gute Qualität achten. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Öl für Sie und den gewünschten Anwendungszweck geeignet ist, fragen Sie am besten in Ihrer Drogerie.

Autorin: Christine Funke
Redaktion: Bettina Epper
Quelle
  • «Drogistenstern»