Männerrasur – so geht alles glatt

Trocken oder nass? Diese Frage stellt sich jeder Mann mindestens einmal in seinem Leben. Für alle, die sich für die Nassrasur entscheiden, gilt: Gut eingeschäumt, ist halb rasiert!

Männer, die am Morgen keine Zeit verlieren wollen, greifen am besten zum Elektrorasierer. Wichtig: Vor dem Waschen rasieren! Dies ist entscheidend, da die Haut nach dem Waschen manchmal leicht anschwillt und je nach Hauttyp schwieriger zu rasieren ist. Der Markt bietet mittlerweile eine Reihe von Elektrorasierern, die auf individuelle Kundenwünsche angepasst wurden. So sind moderne wasserfeste Geräte mit teils flexiblen Scherköpfen auch für die Nassrasur geeignet und kombinieren so die Gründlichkeit der Nassrasur mit der Sicherheit der Elektrorasur.

Nassrasur

Frühmorgens ist der ideale Zeitpunkt für eine Nassrasur. Dann ist die Haut weniger aktiv und das Risiko, sich zu schneiden, am geringsten. Im Gegensatz zur Trockenrasur sollte erst nach der Dusche oder der Gesichtsreinigung nass rasiert werden. Eine gründliche Gesichtsreinigung macht die Barthaare weich und beugt Hautreizungen vor. Wird die Haut noch mit einem feinen Rasieröl vorbereitet, steht einer optimalen Rasur nichts mehr im Wege. Besonders bei Männern mit sensibler Haut empfiehlt sich zum Einschäumen der Barthaare ein Rasier-Mousse. Es lässt die Klinge leicht gleiten und verhindert Verletzungen. Diese Produkte sind zwar etwas teurer als herkömmlicher Schaum, aber dafür ergiebiger. Für normale Haut eignet sich ein Rasiergel, das sich erst auf der angefeuchteten Haut in Schaum verwandelt. Es kann mit den Händen oder einem Rasierpinsel aufgeschäumt werden. Weit weniger gebräuchlich ist die Anwendung von Rasierseife.

Eine Frage der Technik

Moderne Nassrasierer weisen so genannte Mehrfachklingensysteme auf. Bei diesen bilden bis zu fünf eng angeordnete Klingen eine Rasieroberfläche und garantieren eine gründliche Rasur. Einzelne Modelle haben auf der Rückseite eine Trimmerklinge. Damit lassen sich einfach und präzise Koteletten schneiden, die Haare unter der Nase wegrasieren oder Bartkonturen stylen.

In Wuchsrichtung rasiert, wird die Haut geschont und die Barthaare werden besser erfasst. Wer will, kann sich auch die zweite Hand zu Hilfe nehmen und die Haut etwas spannen.

Die Lebensdauer einer Klinge verlängert sich zwar, wenn sie stets gut gereinigt und trocken aufbewahrt wird. Wer punkto Verletzungen auf Nummer sicher gehen will, wechselt sie jedoch nach zwei bis drei Rasuren. Falls es doch einmal zu einem Schnitt kommt, hilft ein Alaunstift aus der Drogerie. Er enthält blutstillendes Natrium-Aluminiumsulfat, wodurch kleine Blutungen rasch gestoppt werden.

Nachbehandlung

Eine Rasur ist gleichzeitig ein leichtes Peeling. Zur Nachbehandlung eignet sich ein Balsam, der der Haut Nährstoffe zuführt und ihr Feuchtigkeit spendet. Auf alkoholhaltige Aftershaves ist eher zu verzichten. Es ist ein Irrglaube zu meinen, nur wenn die Haut etwas brenne, sei sie geschützt. Alkohol desinfiziert zwar, trocknet aber die Haut aus.

Problemhaut

Gegen eingewachsene Barthaare hilft ein wöchentliches Peeling. Wer Probleme mit Pickeln hat, sollte auf die Nassrasur verzichten oder ein für unreine Haut geeignetes Rasiergel verwenden. Hautreizungen können mit einer falschen Produktwahl zusammenhängen. Lassen Sie Ihren Hauttyp in der Drogerie feststellen.

Autor: Francesco Di Potenza
Redaktion: Didier Buchmann
Quelle
  • «Drogistenstern»