Haarentfernungsmethoden für Männer

Endlich keinen Pelz mehr!

Viele Frauen finden: Das Brustfell der Männer muss weg. Was tun, wenn die Freundin meckert, Sie sähen aus wie ein Schimpanse? Nicht verzweifeln, es gibt Lösungen.

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Viele Männer lassen es nicht bei der simplen Bartrasur bewenden. Sie rücken unliebsamer oder störender Körperbehaarung auf den Pelz. Heike Hänssler-Rott von Body Concept in Zürich ist unter anderem auf die dauerhafte Haarentfernung auch bei Männern mittels PTF-Lichttechnologie spezialisiert. Dieses Institut besuchen vor allem Männer zwischen 20 und 60, vom Studenten bis zum Geschäftsmann. Zuoberst auf der Prioritätenliste stehe der Rücken, gefolgt von Brust und Bauch. Und: «Das Entfernen der Barthaare wird auch ab und zu verlangt.» Beim dauerhaften Entfernen von Haaren an den Beinen hingegen sind die Männer zurückhaltender: «Das wird nur selten gewünscht.»

Die Gründe weshalb sich jemand einer Haarentfernung unterzieht, sind sehr unterschiedlich. Als Motiv würden hauptsächlich die Ästhetik, die Hygiene, das Schwitzen, eingewachsene Haare und Modetrends angegeben.

Für Männer die selbst Hand anlegen wollen, sind vor allem die folgenden drei Enthaarungstechniken empfehlenswert:

Wachs

Dank Wachs werden Sie Ihr Haarproblem mit einem Ruck los. Kaltwachsstreifen (gebrauchsfertig) oder Warmwachsstreifen (erhitzen, dann auftragen) entfernen Haare für etwa drei bis fünf Wochen. Wachsstreifen enthaaren gründlich, die Anwendung braucht jedoch Zeit. Der Nachteil: Nichts für Wehleidige. Die Prozedur kann ganz schön ziepen.

  • Schmerzfaktor: 4

  • Zeitfaktor: 2

  • Nachwuchsfaktor: 1

Geeignet ist Wachs für Brust, Bauch, Rücken, Arme und Beine, Achselhöhlen je nach Schmerzempfinden. Ungeeignet bei Sonnenbrand, Krampfadern, Pigmentflecken, Akne und offenen Wunden.

Rasur

Die sparsamste Methode. Elektrorasierer oder Rasierzeug besitzten Sie ja. Wenn nicht, kaufen Sie sich in der Drogerie Einwegrasierer oder Klingen zum Wechseln und Rasierschaum. An schwer erreichbaren Stellen (Rücken) hilft vielleicht die Freundin aus. Der Haken an dieser Methode ist, dass Sie mindestens jede Woche einmal ran müssen. Denn die Stoppeln wachsen schnell wieder nach und das kann jucken. Besonders im Genitalbereich. Beim Rasieren müssen Sie die Haut anschliessend mit einer Pflegecreme nachbehandeln, sonst reagiert sie gereizt.

  • Schmerzfaktor: 2

  • Zeitfaktor: 1

  • Nachwuchsfaktor: 5

Geeignet ist Rasur für Gesicht, Brust, Bauch, Achselhöhlen, Rücken, Arme, Beine, Intimzone. Ungeeignet bei Wunden.

Enthaarungscreme

Die chemischen Mittel zur Haarentfernung packen das Übel an der Wurzel. Enthaarungsmittel haben Schmerzfaktor null. Sie lösen das Haar im Schaft auf. Danach wächst es weicher und feiner nach. Je nach Haarwuchs hält der Effekt eine Woche an. Produkt grossflächig auftragen, nach Packungsbeilage einwirken lassen und abspülen. Brauchen Sie aber nicht heimlich die Enthaarungscreme Ihrer Freundin, in der Drogerie finden Sie spezielle Produkte für kräftiges Männerhaar. Achtung: Manche reagieren allergisch auf die chemischen Inhaltsstoffe. Testen Sie das Produkt vorher in der Armbeuge.

  • Schmerzfaktor: 0

  • Zeitfaktor: 3

  • Nachwuchsfaktor: 1

Geeignet sind Enthaarungsmittel für Brust, Bauch, Rücken, Arme, Achselhöhlen, Beine. Für die Intimzone spezielle Enthaarungscreme verwenden. Ungeeignet bei Sonnenbrand, Akne, Wunden.

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Autorin und Reaktion: Nadja Mühlemann
Quelle
  • «Drogistenstern»