Achtung Fett!

Ob als Butter auf dem Brötchen, als Öl im Salat oder versteckt in Käse und Fleisch - an Fetten kommen wir nicht vorbei. Doch keine Panik: gesunde Fette sind lebensnotwendig.

Stellen Sie sich vor, Ihr Körper wäre nicht von Körperfett umgeben: Sie würden permanent frieren, Ihr Blutkreislauf geriete ins Stocken und auf dem Steissbein sässe es sich äusserst unbequem. Natürlich ist das nur die eine Seite der Medaille. So gilt Fett auch als kalorienträchtiger Dickmacher und potenzieller Mitverursacher verschiedener Krankheiten.

Eine Frage des Masses

Dem Körper eines Erwachsenen reichen durchschnittlich 70 Gramm Fett pro Tag. Gemäss dem Schweizer Ernährungsbericht nehmen alle Menschen in der Schweiz täglich aber rund 125 Gramm Fett zu sich.

Dies könnte damit zu tun haben, dass uns nur schon beim Anblick von «Gebrutzeltem» wie Schnitzel und Pommes frites das Wasser im Mund zusammenläuft. Das Widerstehen fällt schwer, weil sich viele Aromastoffe erst im Fett auflösen. Fett transportiert also Geschmack.

Fett ist nicht gleich Fett

Es kommt auch darauf an, welche Fette wir zu uns nehmen. So wirken sich etwa Pflanzenöle dank vieler ungesättigter Fettsäuren positiv auf den Cholesterinspiegel aus oder schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schweinefett, Butter, Fleisch und Gebäck hingegen sind die grössten Fettfallen. Aufgrund der vielen gesättigten Fettsäuren können diese Lebensmittel sich beispielsweise negativ auf unsere Blutfettwerte auswirken. Gesättigte Fette sollten nur zurückhaltend konsumiert werden. 20 bis 25 Gramm am Tag sind angemessen. Möglichst hüten sollten Sie sich vor industriell hergestellten Transfetten.

Autor: Didier Buchmann, Franziska Linder
Redaktion: Franziska Linder
Quelle
  • «Drogistenstern»