Hautpflege im Winter

Der Winter stellt die Haut auf eine harte Probe. Um der Witterung zu trotzen, brauchen besonders Gesicht und Hände einen effektiven Schutz vor Wind und Wetter.

Die Haut kann sich gegen Kälte nur schlecht wehren. Bereits ab 8 Grad Celsius steht die Talgproduktion still. Je tiefer die Temperaturen fallen, desto schlechter ist die Durchblutung. Die Haut ist immer weniger in der Lage, sich selber zu schützen. Sie ist darauf angewiesen, dass wir sie jetzt besonders aufmerksam pflegen

Hautpflege für kalte Tage

Drogistin HF Martina Rufener: «Pflegeprodukte können ihre Wirkung nur auf sauberer Haut entfalten.» Unabhängig vom Hauttyp ist eine gründliche Gesichtsreinigung darum das A und O. Damit das Spannungsgefühl von trockener Haut nachlässt, muss ihr Feuchtigkeitshaushalt ausgeglichen werden. Geben Sie daher nährenden Cremen den Vorzug, die das Wasserbindevermögen der Haut verbessern. Eine Funktion die vor allem Produkte auf Ölbasis bieten. Sie bilden einen leichten Fettfilm auf der Haut und schützen vor einer übermässigen Verdunstung der Feuchtigkeit. Achten Sie beim Kauf von Kosmetika für trocken-fettarme Haut darauf, dass sogenannte Feuchthaltefaktoren und Liposome auf der Verpackung aufgeführt sind.

SOS-Reparatur-Service

Folgende Produkte aus der Drogerie bringen strapazierte Haut in kurzer Zeit wieder ins Lot. Welches Produkt Ihrem Hauttyp entspricht, lässt sich in einer individuellen Hauttypenberatung herausfinden.

  • Ampullen enthalten hoch konzentrierte Wirkstoffe. Eine Ampullenkur kann anstelle der üblichen Nachtpflege angewendet werden, am besten über einen Zeitraum von zehn Tagen.

  • Serum wird unter der normalen Tages- oder Nachtpflege aufgetragen. Es hilft der Haut, sich zu regenerieren indem es sie mit zusätzlichen Wirkstoffen versorgt.

  • Masken gibt es für jeden Hauttyp, speziell auch für trocken-fettarme Haut. Masken gehören zu den schnellen Schönmachern. Ihr hoher Feuchtigkeitsgehalt lässt die Haut schon nach wenigen Minuten praller und glatter aussehen. Auch hier sind die Inhaltsstoffe höher konzentriert als bei Cremen und Lotionen.

Wichtig: Wintersportler sollten Gesicht und Augen zusätzlich gegen UV-Strahlung in den Bergen schützen.

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Schöne Winterhände

Die Kälte kann auch den Händen zusetzen. Dies ist selbst dann der Fall, wenn sie mit Handschuhen geschützt sind. Das Problem beginnt nach dem Ausziehen der Handschuhe. Aufgrund trockener Heizungsluft verdunstet die Hautfeuchtigkeit so rasch, dass sich an den Fingern Rötungen und schuppige Stellen bilden. Abhilfe schaffen tagsüber angewandte, wasserabstossende Handcremen mit integriertem UV-Schutz.

Eine Handmaske spendet Ihren Händen eine Extraportion Pflege. Dick aufgetragen kann die Maske über Nacht unter Baumwollhandschuhen gut einwirken. Tags darauf sind die Hände mit den nötigen Nährstoffen versorgt und fühlen sich wunderbar gepflegt an. Die richtige Nagelpflege hilft zudem, dem Abbrechen der Nägel vorzubeugen. Wichtig dabei: Die Fingernägel sollten nicht geschnitten und gekappt, sondern nur gefeilt werden.

Autor und Redaktion: Didier Buchmann
Quelle
  • «Drogistenstern»