Individueller Vitalstoffbedarf

Selbst ernährungsbewusste Menschen sind phasenweise mit Vitalstoffen unterversorgt. Schuld daran sind Stress und ein hektischer Lebensstil.

Die moderne Lebensweise macht es gesundheitsbewussten Menschen nicht einfach. Selbst, wer sich bewusst und ausgewogen ernährt, muss phasenweise um sein Wohlbefinden kämpfen. Bewegungsmangel, Leistungsdruck, Umweltbelastungen und Stress sind weit verbreitet und erhöhen den Vitalstoffbedarf. Gleichzeitig enthalten Fertigmahlzeiten und Fastfood, die im Schul- und Arbeitsalltag einen grossen Platz einnehmen, nur wenig Vitalstoffe.

Vitalstoffbedarf

Jeder Mensch hat einen individuellen Bedarf an Nähr- und Vitalstoffen. Dieser ist von verschiedenen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Krankheiten, Ernährungsweise, körperlichen Aktivitäten, Stress, körperlichen oder seelischen Belastungen sowie auch von der Verdauung und dem Stoffwechsel abhängig.

Anzeichen einer ungenügenden Vitalstoffversorgung

Vitalstoffräuber

Bestimmte Genussmittel oder Lebensumstände können dazu führen, dass der Vitamin- und Mineralstoff-Verbrauch erhöht ist. Zu diesen sogenannten Vitalstoffräubern zählen etwa Alkohol, Kaffee, Tabak, Medikamente oder auch Umweltbelastungen.

Wenn Sie aufgrund der geschilderten Symptome vermuten, an einem Vitalstoffmangel zu leiden, lassen Sie sich am besten in Ihrer Drogerie beraten. Es ist nämlich nicht nur die aufgenommene Vitalstoffmenge, die stimmen muss, Ihr Körper muss in der Lage sein, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe überhaupt aufnehmen zu können. Bei Magen-Darm-Problemen ist dies beispielsweise nur beschränkt möglich.

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Autorin und Redaktion: Katharina Rederer
Quelle
  • Denise Egli, Drogistin EFZ und dipl. Vitalstoffberaterin, bona-vita.ch

  • Lothar Burgerstein: «Burgersteins Handbuch Nährstoffe», Karl Haug Verlag, 2007