Wasser-Sicherheits-Check

Damit sich ein Kind im Wasser selbst aus einer Notsituation retten kann, empfiehlt es sich für Kinder ab zirka 9 Jahren den Wasser-Sicherheits-Check (WSC) zu durchlaufen.

– Beim Wasser-Sicherheits-Check (WSC) handelt sich nicht um einen konventionellen Schwimmkurs. Der Fokus liegt vielmehr darauf, Kinder auf spielerische Weise anzuleiten, sich nach einem Sturz ins Wasser selber an den Beckenrand oder ans Ufer retten zu können. Im Rahmen der Wasser-Sicherheitskampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) wird der Kurs für alle Kinder empfohlen, die bereits rudimentär schwimmen können.

Trainiert werden folgende Elemente:

  • Purzeln ins tiefe Wasser: Die Schüler umfassen in Hockstellung ihre Fussgelenke, dann kippen sie vom Beckenrand mit einer Vorwärts-Rolle ins Wasser. Der Körper soll komplett eintauchen.

  • Geübt wird die «Seerosenhaltung»: Ziel ist, sich eine Minute an Ort über Wasser halten zu können. Falls nötig mit Beinen und Armen für Auftrieb sorgen.

  • 50 Meter schwimmen können, unabhängig von der Technik, aber ohne unterwegs stehenzubleiben oder sich an einem Beckenrand auszuruhen.

Umfrage

Wie sorgen Sie für die Sicherheit Ihrer Kinder im Schwimmbad?

Bitte warten...
Foto: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Autorin und Redaktion: Katharina Rederer
Quelle
  • bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung