So geht Fastenbrechen

Das korrekte Fastenbrechen und die darauffolgende Aufbauzeit sind gar nicht so schwierig, trotzdem tappen viele Leute in die alte Futter-Falle.

Da lockt nach dem Fasten plötzlich ein schönes Menü oder eine Schachtel Schokolade. Eine frühzeitig ausgeartete Essattacke hat jedoch unangenehme Folgen: Magenkrämpfe, Koliken, im schlimmsten Fall droht gar ein Kreislaufzusammenbruch. Die Verdauungsorgane müssen sich nach dem Fasten langsam wieder an ihre Arbeit gewöhnen. Deshalb gelten für die Aufbautage folgende Regeln:

  • Kleine Portionen essen.

  • Jeden Happen gut zerkauen.

  • Langsam essen und aufhören, sobald das Sättigungsgefühl eintritt.

  • Bewusst das Essen geniessen.

  • Frische Zutaten verwenden.

  • Schwer verdauliche Speisen meiden (Fleisch, Hartkäse, Frittiertes).

  • Kein Fast Food, keine Fertiggerichte.

  • Wenig salzen, besser mit frischen Kräutern würzen.

  • Sparsam mit Zucker umgehen.

  • Kein Alkohol, kein Kaffee, keine Zigaretten.

  • Viel trinken.

  • Keine Abführmittel einsetzen.

Dauer der Aufbauzeit

In der Regel gilt: Anzahl der Fastentage geteilt durch drei. Beispiel: Auf sechs Fastentagen sollten mindestens zwei Aufbautage folgen.

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Foto: © LolMicrostock / pixelio.de
Autorin: Christa Friedli Müller
Redaktion: Katharina Rederer
Quelle
  • «Drogistenstern»