Vielfalt der Fische

Es gibt sehr viele verschiedene Fischarten, leider aber immer weniger Fische in Flüssen, Seen und Meeren. Achten Sie aus ökologischen Gründen darauf, keinen Fisch aus überfischen Beständen zu kaufen.

Fisch schmeckt und ist gesund. Doch es gibt eine traurige Kehrseite: Bereits 75 Prozent aller Fischbestände sind bedroht. Kabeljau aus der Nordsee etwa ist so beliebt, dass sein Überleben fraglich ist. Ein möglicher Ausweg sind Fische aus Zuchtfarmen. Allerdings werden die meisten davon konventionell betrieben. Das heisst, die Fische werden mit aus dem Meer gefischten Tieren gefüttert, was wiederum die Überfischung fördert. Ausserdem bekommen Zuchtfische oft vorbeugend Medikamente.

Einkaufshilfen

Damit Sie beim Fischkauf darauf achten können, dass die Tiere nicht aus überfischten Beständen stammen, bieten die Umweltschutzorganisationen WWF und Greenpeace im Internet Einkaufsratgeber an. Beide Publikationen können Sie sich auch aufs Smartphone laden. Grundsätzlich gilt: Kaufen Sie Wildfang-Fisch mit dem MCS-Siegel für nachhaltige Fischerei oder Produkte aus Bio-Zucht.

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE empfiehlt, Fisch nur ab und zu als etwas Besonderes zu geniessen. Im folgenden eine Auswahl an Speisefischen aus Salz- und Süsswasser.

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Foto: © top-traumurlaub.de / pixelio.de
Autorin und Redaktion: Bettina Epper
Quellen
  • Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE

  • Max Fischer, Barbara Jud, «Gesundheitstipp Ratgeber Essen und trinken: Tipps für eine gesunde Ernährung», Puls Media AG, 2006

  • «Der Brockhaus. Gesundheit», F. A. Brockhaus, 2004

  • Annemarie Wildeisen, «Fischküche», AT Verlag, 2006

  • Bundesamt für Landwirtschaft

  • Greenpeace

  • WWF