Risiken künstlicher Fingernägel

Gepflegte starke Nägel sind für viele Frauen sehr wichtig. Will frau der Natur etwas nachhelfen, kommen künstliche Fingernägel wie gerufen. Doch diese haben ihre Tücken.

Mal brüchig, spröde oder schlicht zu dünn – Naturnägel entsprechen nicht automatisch dem Ideal. Dank verschiedener Kunstnägelprodukten können Sie der Natur aber etwas nachhelfen. Besonders beliebt sind laut der Drogistin HF, Nathalie Bloch Kopp, Gel- und Acrylnägel. Diese sind jedoch nicht ganz unbedenklich. Kann es doch zu Allergien, beschädigten Nägeln oder weich gewordenen und verfärbten Naturnägeln kommen.

Risiken und Nebenwirkungen

Grundvoraussetzung schöner Nägel ist die richtige Hand- und Nagelpflege – unabhängig davon, ob es sich dabei um Kunstnägel oder natürliche Nägel handelt. Bei Kunstnägeln können bereits beim Vorbereiten der Naturnägel Fehler passieren. Zum Beispiel beim Feilen kann es vorkommen, dass zu stark geschliffen und damit der Nagel oder das Nagelbett beschädigt wird. Dies gilt ebenso beim Entfernen von Kunstnägeln durch Herunterschleiffen. Bloch Kopp weist zudem darauf hin, dass nach dem Tragen von künstlichen Fingernägeln die eigenen Nägel etwas dünner und weicher sein können.

«Sie sollten deshalb besonders gut gepflegt werden. Am besten entfernt man den Kunstnagel gar nicht erst, sondern lässt ihn einfach herauswachsen». Der künstliche Nagel sollte eng auf dem Naturnagel aufliegen, damit sich keine Feuchtigkeit ansammelt. Dann in einem feuchten Klima dringen Keime eher ein und Pilzwachstum wird begünstigt. Besonders wichtig ist auch, dass die Nageldesignerin sehr sauber und vorsichtig arbeitet, um Druckstellen und Verletzungen zu verhindern. Denn jede Verletzung ist eine «offene Tür» für Infektionen. Auch die Dämpfe, die bei der Modellage von Acrylnägeln entstehen, können Allergien auslösen.

Professionelle Beratung

Entscheidet sich jemand für Kunstnägel, ist es wichtig, sich in einem professionellen Nagelstudio über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden zu informieren. Zudem lohnt es sich etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen und eine Nageldesignerin zu wählen, die professionell ausgebildet ist und dem Berufsverband Swissnaildesign angehört. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich zunächst nur einen Nagel modellieren lassen. So können Sie Alltagstauglichkeit, Verträglichkeit und schliesslich auch das Können der Nageldesignerin testen.

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Autorin: Anania Hostettler
Redaktion: Didier Buchmann
Quellen
  • Drogistenstern