Die beliebtesten Schlafstellungen

Zeig mir, wie du schläfst, und ich sag dir, wer du bist. Die Schlafhaltung sagt einiges über die Charaktereigenschaften aus. Bei Paaren ist sie gar ein Indikator für die Beziehungsqualität.

Verliebte wissen: Gemeinsam ins Bett zu steigen, ist das Höchste der Gefühle. Auf Dauer hört der Spass spätestens beim Einschlafen aber auf. Jeder Mensch pflegt seinen individuellen Schlafrhythmus. Es mag zwar romantisch sein, sich aneinander zu kuscheln. «Doch das stört vor allem bei Frauen den Schlaf», erklärt der österreichische Schlafforscher Gerhard Klösch. Bei den Männern sei es genau umgekehrt. Wenn ihre Partnerinnen im selben Bett lägen, schliefen Männer umso besser.

Die sechs Schlafhaltungen

Jeder Mensch schläft anders, und dennoch lassen sich gemäss Psychologen und Schlafforschern gewisse Muster erkennen. Die sechs häufigsten Schlafhaltungen:

  • Fötushaltung (41 Prozent): Die meisten Menschen, vor allem aber Frauen, schlafen in der sogenannten Fötushaltung. Sie erscheinen nach aussen hin zupackend, sind im Innern jedoch oft sensibel. In der ersten Begegnung sind sie oft scheu und gehemmt, entspannen sich aber dann sehr schnell wieder.

  • Klotzhaltung (15 Prozent): Diese Menschen liegen auf der Seite, beide Arme am Körper. Schläfer dieses Typs sind sehr gesellige Menschen, die gern mitten im Geschehen sind. Sie vertrauen Fremden schnell und können manchmal sehr leichtgläubig sein.

  • Der Sehnsuchtstyp (13 Prozent): Schläft auf der Seite und hält beide Arme nach vorn gerichtet. Er ist zwar aufgeschlossen, aber nicht besonders entschlussfreudig. Hat er sich zu einer Entscheidung durchgerungen, wird er kaum mehr davon abweichen.

  • Der Soldat (8 Prozent): Liegt auf dem Rücken, mit den Armen an der Seite. So schlafen ruhige und reservierte Menschen. Sie mögen keinen Wirbel und stellen an sich selbst und andere hohe Anforderungen.

  • Die Freifallposition (7 Prozent): In dieser befinden sich jene Menschen, die auf dem Bauch schlafen, den Kopf zur Seite halten, und mit den Armen das Kissen umfassen. Gesellig und ungestüm, zeigt dieser Schlaftyp aber auch eine unerwartete Dünnhäutigkeit und kann mit Kritik nicht immer gut umgehen.

  • Der Seesterntyp (5 Prozent): Liegt auf dem Rücken und umfasst mit beiden Armen das Kissen. Er steht gerne im Mittelpunkt, ist jedoch hilfsbereit und ein guter Zuhörer.

Schlaftypen

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Bleibt bezüglich der Schlafgewohnheiten noch die Frage nach der richtigen Bekleidung. Ein Blick über die Landesgrenzen zu unseren nördlichen Nachbarn zeigt, dass nur rund zwölf Prozent der Deutschen unbekleidet zu Bett gehen. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK hervor, die in Frankfurt erscheinende Branchenzeitschrift «TextilWirtschaft» in Auftrag gegeben hat.

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Autoren: Stephan Szekeres, Elisabeth Küpfert
Redaktion: Didier Buchmann
Fotos: Rolf Neeser
Quelle
  • «Drogistenstern»