Wanderung richtig planen

Wandern ist «bubieinfach». Fast alle könnens. Unterschätzen sollten Sie die beliebte Sportart aber nicht. Eine gute Vorbereitung gehört zum gelungenen Wanderausflug zwingend dazu.

Die grösste Herausforderung für die Planung einer Wanderung ist das Wetter. Bergwetter passt oft in kein gängiges Raster. Wetterumschwünge können abrupt auftreten. Rüsten Sie sich darum für Hitze, Kälte und Nässe. Und Sie brauchen auf jeden Fall gute Schuhe. Nehmen Sie sich Zeit für den Kauf der richtigen Wanderschuhe und lassen Sie sich beraten.

Vorbereitung

Zur weiteren Vorbereitung gehören folgende Punkte:

  • Informieren Sie sich anhand von aktuellem Kartenmaterial über die geplante Route: Höhenmeter sind im steilen Gelände aussagekräftiger als die reine Distanz.

  • Ungefährer Zeitbedarf berechnen und genügend Zeitreserven einplanen. Den Durchschnittswanderer gibt es nicht. Prüfen Sie im Voraus, ob es Alternativrouten gibt. Plötzlich auftretende Höhenangst, unwegsame Passagen, Schneefelder oder rutschiges Gelände nach langanhaltenden Regenperioden können unerwartet Probleme verursachen. Dies sollten Sie vor allem im Auge behalten, wenn Sie mit Kindern oder ungeübten Wanderern unterwegs sind.

  • Fahrpläne und Öffnungszeiten im Auge behalten. Abfahrtzeit der letzten Seilbahn, des letzten Postautos, Übernachten in den Bergen (SAC-Hütten, Pensionen etc.) immer vorgängig reservieren.

  • Familie, Bekannte oder Hüttenwarte über die geplante Route informieren und sich nach der Tour zurückmelden.

  • In den Rucksack gehört so wenig wie möglich und so viel wie nötig.

Die wichtigste Regel in den Bergen: Keine Risiken eingehen. Kehren Sie also um, wenn Sie unsicher sind, sich unwohl fühlen oder das Wetter allzu schlecht wird. Auch im Umgang mit Wild- und Nutztieren sind einige Regeln zu beachten.

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Autorin und Redaktion: Katharina Rederer