Ursachen für Fusspilz

Fusspilz zeigt sich durch juckende, brennende, rötliche Stellen insbesondere in den Zehenzwischenräumen. Nach einer gewissen Zeit schuppt oder quillt die befallene Hautstelle weisslich auf, die Haut löst sich. Die darunterliegende Haut ist stark gerötet und empfindlich. Achtung: Der Fusspilz verursachende Fadenpilz (Dermatophyt) kann auch Haut, Haare und Nägel befallen.

Ursachen und Hintergründe

Ursache von Fusspilz ist der Befall mit Dermatophyten (z. B. Trichophyton rubrum): Dieser Pilz wird von Mensch zu Mensch beispielsweise in Duschen, Schwimmbädern, Saunen oder auch durch den Kontakt mit infizierten Schuhen, Socken oder Strümpfen übertragen. Bei einer Infektion gelangen die abgefallenen infizierten Hautschuppen über kleinste Verletzungen der Haut in den Körper.

Was Sie bei Fusspilz selber tun können

  • Bei der Anwendung eines Antimykotikums (Antipilzmittels) unbedingt die vorgegebene Behandlungsdauer einhalten. Denn selbst wenn der Pilz äusserlich scheinbar weg ist, sind noch Sporen in der Haut zu finden. Wird die Behandlung frühzeitig abgebrochen, kommt es leicht zu einer Neuinfektion.

  • Je nach Antifusspilz-Mittel (Antimykotikum) braucht es eine ein- bis mehrmalige Anwendung, die gut bis zu fünf Wochen dauern kann.

  • Nicht nur die Füsse, sondern auch die Schuhe desinfizieren, und die Socken und Strümpfe richtig waschen. Das heisst mindestens 60 Grad oder ein spezielles Desinfektionsmittel für die Wäsche verwenden.

Vorbeugen

Pilze mögen ein feuchtes Klima, daher Füsse stets trocken halten. Insbesondere nach dem Hallenbad darauf achten, dass die Zehenzwischenräume gut abgetrocknet oder geföhnt werden. Füsse des Öfteren «lüften» oder im Sommer möglichst offene Schuhe ohne Socken tragen: Dies hilft, dem Fusspilz vorzubeugen. Da sich der Pilz in einem feuchtwarmen Klima leicht verbreitet, empfiehlt es sich, keine engen, wenig luftdurchlässigen Schuhe (Gummistiefel) zu tragen. Wer wiederholt unter Fusspilz leidet, kann die fraglichen Stellen vorsorglich auch mit Teebaumöl betupfen. Das beugt einem Pilzbefall vor. Weiter kann die Ansteckungsgefahr minimiert werden, indem man im Hotel nicht barfuss über Spannteppiche läuft und Badeschuhe im Hallenbad und Freibad oder in der Sauna trägt. Baumwollsocken anstelle von synthetischen Socken tragen. Socken täglich wechseln.

Guter Rat aus der Drogerie

Wer immer wieder mit Fusspilzbefall zu kämpfen hat, kann eine homöopathische Behandlung ins Auge fassen – zum Beispiel mit Acidum hydrofluoricum, das die Neigung zu Fusspilz hemmt. Wichtig ist auch, dass bei einer Pilzerkrankung nicht die Schuhe oder Socken mit anderen Personen getauscht werden, denn da ist das Ansteckungsrisiko sehr gross.

Autorinnen: Katharina Rederer und Julia Burgener
Redaktion: Katharina Rederer