Mit Volldampf gegen die Erkältung

Erkältungskrankheiten äussern sich unter anderem durch Beschwerden in den oberen Atemwegen. Dampfinhalationen beruhigen gereizte Schnupfennasen und stoppen den Husten.

– Eine Erkältung wird meist von Schnupfen, Husten, oder Heiserkeit begleitet. Diese Symptome sind zwar lästig, aber auch ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem auf äussere Reize reagiert und sich zur Wehr setzen kann. Unterstützung bringen dem Immunsystem sowohl allopathische (schulmedizinische) als auch natürliche Arzneimittel aus der Drogerie. Den oberen Atemwegen verschaffen vor allem Dampfinhalationen Linderung.

Dampfinhalation

In Wasser gelöst, können Heilpflanzen ihre Wirkstoffe besonders gut entfalten. Nebst dem Trinken von Medizinaltees unterstützen auch mit Kräutern versetzte Dampfinhalationen den Heilungsprozess bei Erkältungen. Zu den wichtigsten Pflanzen zählen diesbezüglich Heublumen, Kamille, Pfefferminze, Salbei, Eukalyptus und Thymian. Ihre Dämpfe gelangen via «Luftpost» direkt in die Bronchien, wo sie entzündungshemmend, schleimlösend oder antiviral wirken. Je nach persönlicher Vorliebe können Sie anstatt Kräuter auch fertige Brausetabletten oder Solesalz aus der Drogerie zum Inhalieren verwendet werden.

Übergiessen Sie die Kräuter zum Inhalieren mit heissem Wasser. Dazu eignet sich sowohl ein Inhalationsgerät als auch eine normale Haushaltsschüssel. Der Vorteil des Inhalationsgerätes ist, dass die Dämpfe über die Maske in Nase und Mund eingeatmet werden können und die Gesichtshaut so besser geschützt bleibt. Wenn Sie sich für die Haushaltsschüssel entscheiden, halten Sie das Gesicht darüber und bedecken Sie den Kopf mit einem Tuch. Die Dauer der Inhalation beträgt bei beiden Varianten rund zehn Minuten und sollte zweimal am Tag wiederholt werden.

Anwendung von ätherischen Ölen

Die Wirkung einer Dampfinhalation lässt sich verlängern, indem man vor dem Zubettgehen ein paar Tropfen ätherisches Öl auf einen Duftstein gibt und diesen aufs Nachttischchen stellt. Gute Dienste leisten auch elektrische Duftlampen, die man im Gegensatz zu Kerzen-Duftlampen auch unbewacht in Betrieb lassen kann. Vorsicht: Ätherische Öle, wie sie auch in der Aromatherapie Verwendung finden, sind hoch wirksame Naturprodukte. Sie sind bei Kleinkindern nur vorsichtig und nicht in Gesichtsnähe anzuwenden; bei Säuglingen verzichtet man besser ganz darauf.

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Quelle: «Drogistenstern»
Autor und Redaktion: Didier Buchmann