Druck regulieren

Massiert man sich selbst, spielt auch der Druck eine wichtige Rolle. «Zwar drückt man normalerweise so fest, dass es noch angenehm ist», sagt Masseurin von Dach. Trotzdem sei es sinnvoll, den Druck je nach Schmerz zu regulieren. In ihrem Buch «Heilende Selbstmassagen» empfiehlt die Autorin Valeria Füchtner drei Stärken: Sanften Druck, wie auf einen Schalter; mittleren Druck, wie auf eine Zahnpastatube; und starker Druck, wie beim Teigkneten.

Finden Sie die richtige Massagetechnik für folgende Beschwerden:

Massage verboten

Solange bei der Selbstmassage kein Berührungsschmerz auftritt, der Druck entspannend und beruhigend ist, macht man alles richtig. Vorsicht ist allerdings geboten bei Erkrankungen wie Fieber, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden, akuten Entzündungen, bei Diabetes, Infektionskrankheiten sowie in der Schwangerschaft. Selbstmassagen sind ebenso wenig ein Ersatz für eine ärztliche Diagnose, falls Beschwerden über längere Zeit andauern.

Quellen: «Drogistenstern» / Valeria Füchtner: «Heilende Selbstmassage. Alltagsbeschwerden einfach wegmassieren», BLV Verlag, 2006 / Gabriele Hoffmann: «Fussreflexzonenmassage. Wohltuende Massagen mit sanftem Fingerdruck», Südwest Verlag, 2009.
Autorin: Christa Friedli Müller
Redaktion: Franziska Linder

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