Beschwerden

Fieber

Symptome

Heisse Stirn, glasige Augen, Schwitzen oder Schüttelfrost, erhöhter Puls, eventuell mit Herzrasen, allgemeines Krankheitsgefühl, Schwäche, beschleunigter Atem, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, trockene Haut und Lippen, erhöhte Temperatur: Dies sind die untrüglichen Anzeichen für Fieber.

Von leichtem Fieber spricht man bei einer Temperatur von 37,5 bis 38,5 Grad, von mässigem Fieber bei 38,5 bis 39,5 Grad; über 39,5 Grad bezeichnet man als hohes Fieber, ab 41 Grad als sehr hohes oder kritisches Fieber. Mit hohem Fieber muss man den Arzt, die Ärztin aufsuchen. Generell sollten alte Menschen oder immungeschwächte Personen bei Fieber einen Arzt aufsuchen.

Ursachen und Hintergründe

Eigentlich ist Fieber eine «gesunde» Reaktion, denn der Körper versucht, sich selber zu helfen, indem er durch die erhöhte Temperatur die Immunabwehr steigert. Fieber als unspezifische Abwehrreaktion des Körpers kann daher auftreten bei einem Befall von Viren, Bakterien oder als Begleiterscheinung von Krankheiten und anderen Infektionen.

Was man bei Fieber selbst tun kann

Bei Fieber können Sie den Körper mit folgenden Massnahmen unterstützen:

  • Wer fiebert, schwitzt und verliert Flüssigkeit. Durch ausreichendes Trinken (2 bis 3 Liter pro Tag) kann der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Am besten geeignet sind warme oder lauwarme Kräutertees oder Wasser. Kopfweh ist ein Anzeichen für Flüssigkeitsmangel.

  • Ins Bett gehen, ausruhen, wenn möglich schlafen und für regelmässige Frischluftzufuhr sorgen.

  • Ab 38,5 Grad sollte man versuchen, das Fieber mit einfachen Massnahmen wie Wadenwickeln oder Essigsocken zu senken. Ein Tuch oder Socken in warmes Wasser (mit einem Schuss Essig) tauchen, leicht ausdrücken und um die Waden legen bzw. über die Füsse ziehen. Die Anwendung darf nur erfolgen, wenn die Beine und Füsse warm sind, ansonsten besteht die Gefahr eines Kreislaufkollapses. Abhilfe schafft auch ein kühlendes Fussbad oder ein absteigendes Vollbad. Man beginnt mit einer Badewassertemperatur, die zwei Grad unter der Körpertemperatur liegt, und lässt alle zehn Minuten etwas kaltes Wasser zufliessen. Für Fieberpatienten können auch kühlende Stirnkompressen sowie leichte Bekleidung angenehm sein.

  • Ab circa 39,5 Grad muss das Fieber (vor allem bei Kindern) gesenkt werden.

  • Fieberzäpfchen sind sehr wirkungsvoll und machen vor allem auch nachts Sinn, damit der/die Kranke schlafen kann. Für eine zusätzliche homöopathische Fieberbehandlung wenden Sie sich an eine Drogistin oder einen Drogisten. Bei leichtem Fieber helfen Rescue-Remedy-Notfalltropfen. Zwei bis drei Tropfen in ein Glas Wasser geben und langsam trinken.

  • Fieber mehrmals pro Tag messen und notieren, damit der Fieberverlauf bekannt ist, falls der Gang zum Arzt nötig wird.

  • Haferschleim, kleine Portionen Gemüse oder Gemüsesuppen sind während der Genesungszeit ideal.

Die Drogerie in Ihrer Nähe

DrogoSearch
Besuchen Sie uns auf Facebook
Google Werbung