Weichteilbehandlung: Behandlung der Muskeln, Sehnen und Bänder. Die Behandlung erfolgt durch manuellen Druck, Kälte oder Wärme, Elektrotherapie usw.



Prophylaxe: Basierend auf den Empfehlungen des Therapeuten oder der Therapeutin trägt ein korrektes Verhalten bei beruflichen, privaten oder sportlichen Aktivitäten zur Vorbeugung bei. Zudem wird der Rücken gestärkt und der Körper besser geschützt. Für die Prophylaxe und Therapie kommen verschiedene Methoden zur Anwendung, zum Beispiel Entspannung, Kräftigung, Mobilisation oder Dehnung. Diese Therapien werden vom Chiropraktor selbst oder von einem Physiotherapeuten auf Verschreibung des Chiropraktors durchgeführt.

9. Grenzen und Risiken

Chiropraktik kann nicht helfen, wenn die Läsionen unabänderlich sind und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers die Gesundheit nicht mehr vollständig wiederherstellen können. Bei Knochenbrüchen und Tumoren bleibt diese Therapieform erfolglos. Es gibt keine Altersgrenzen für eine chiropraktische Behandlung.

10. Praktische Tipps

Zwar leiden die meisten Patientinnen und Patienten, die einen Chiropraktor aufsuchen, an Rücken- oder Nackenschmerzen, viele kommen aber auch wegen Kopf- oder Bauchschmerzen vorbei. Klinische Beobachtungen haben gezeigt, dass durch Chiropraktik die inneren Funktionen verbessert werden können. Diese Zusammenhänge zwischen dem Somatischen und dem Viszeralen werden zurzeit in kontrollierten Studien untersucht und erste Resultate demnächst veröffentlicht.

11. Zahlt die Krankenkasse?

Die chiropraktischen Behandlungen werden von der Grundversicherung der Krankenkassen übernommen.

Quelle: chirosuisse.info
Autor: Pierre Jenny
Redaktion: Didier Buchmann
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