9. Grenzen und Risiken

Grundsätzlich wird Tai Chi auch für Personen in fortgeschrittenem Alter empfohlen. Bei grossen Einschränkungen des Bewegungsapparates wie Rheuma sowie bei fortschreitenden Erkrankungen wie Atemwegs-, Kreislaufproblemen oder Krebs sollte vorgängig ärztlicher Rat eingeholt werden.

10. Praxistipps

Sie wollen einfach mal unverbindlich testen, ob Tai Chi Ihnen zusagen könnte? Wenn ja, dann nutzen Sie doch die Gelegenheit eines Schnupperkurses, wie ihn viele Tai-Chi-Schulen anbieten. Tai Chi besteht aus vielen fliessenden Übungen. Eine der ersten Grundstellungen ist folgende:

Stellen Sie sich locker und aufrecht hin, die Schultern sind entspannt, die Arme hängen locker am Körper herunter und die Handflächen weisen zum Körper.

Den linken Fuß in Schulterbreite herausstellen und die Knie leicht beugen. Gleichzeitig heben Sie die Arme auf Schulterhöhe an und halten Sie rund gebeugt vor Ihrem Körper. Schauen Sie in den von Ihren Armen eingegrenzten Raum.

Halten Sie die Arme so, als wollten Sie einen Baum umarmen. Die Schultern sind ganz entspannt und locker, die Ellbogen sind gebeugt und leicht unterhalb der Schultern. Die Hände sind locker und die Fingerspitzen weisen aufeinander.

11. Zahlt die Krankenkasse?

Manche Krankenkassen vergüten einen Teil der Kurskosten im Rahmen der Zusatzversicherung und Präventionsmassnahmen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung

Quellen: Schweizerische Gesellschaft für Qigong und Taijiquan, sgqt.ch / «Larousse des médecines douces», Larousse, 2006 / Naturärzte-Vereinigung der Schweiz (NVS) / Krista Federspiel und Vera Herbst: «Die Andere Medizin. ‹Alternative› Heilmethoden für Sie bewertet», Stiftung Warentest, 2006 / Barbara Jud: «Alternative Heilmethoden», Pulstipp-Ratgeber, 2004
Autorin und Redaktion: Antoinette Prince
Übersetzung: Martin Zürcher

Wir stellen Ihnen über 70 bekannte und bewährte alternativmedizinische Therapien vor.

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