Behandlung

Im Falle eines ausgeprägten Kontaktekzems können Salben mit entzündungshemmenden Wirkstoffen – wie etwa eine vom Arzt verschriebene Kortisoncreme – schnelle Hilfe bringen. Hier gilt es allerdings zu bedenken, dass solche Cremen mit Nebenwirkungen behaftet sind. Auch die Komplementärmedizin bietet einiges, um die Beschwerden zu lindern. «Bei starkem Juckreiz und trockener Haut eignen sich Salben mit Cardiospermum, Hamamelis oder Urea (Harnstoff) besonders gut. Bei einem nassen Ausschlag sind Umschläge oder Bäder mit Eichenrindeabsud oder Stiefmütterchentee zu empfehlen», sagt der Drogist Hans Lippuner, Inhaber der Drogerie Lippuner in Sevelen. Zum Stillen von Juckreiz empfiehlt der Fachmann zudem spagyrische Mischungen oder homöopathische Präparate.

Stärken Sie Ihren Organismus

Aus komplementärmedizinischer Sicht entstehen Hautausschläge vielfach aufgrund eines gestörten Stoffwechsels und stehen somit in engem Zusammenhang mit einer schlechten Ausscheidung von Abfallstoffen über Darm, Haut und Schweiss. Wer also häufig unter Kontaktallergien leidet, sollte einmal eine Kur mit stärkenden und ausscheidungsfördernden Kräutern für Niere, Leber und Darm in Betracht ziehen. Eine solche Therapie muss mindestens während drei Monaten durchgeführt werden, um dauerhafte Erfolge zu erzielen. Lassen Sie sich von Ihrer Drogistin oder Ihrem Drogisten individuell beraten.

Quellen: «Drogistenstern» / Schweizerisches Zentrum für Allergie, Haut und Asthma / «Der Schweizer Allergie-Rageber», Verlag Mancassola 2009-2010
Autorin: Flavia Kunz
Redaktion: Didier Buchmann

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