Trockene Haut

Unter dem Ausdruck «trockene Haut» versteht sich glanzlose, matte Haut, die sich trocken und spröde anfühlt und die auch Schuppen oder Risse bekommen kann.

Glanzlose, matte Haut, die sich trocken und spröde anfühlt und die auch Schuppen oder Risse bekommen kann.

Ursachen und Hintergründe

  • Häufiger Kontakt mit Wasser oder Chemikalien.

  • Heisse, trockene Räume und kalte Luft weisen eine geringe Luftfeuchtigkeit auf, was die Haut austrocknen lässt.

  • Kalte Luft führt zusätzlich dazu, dass die Haut weniger Talg und Schweiss produziert und weniger gut durchblutet ist, was wiederum die Neigung zu Trockenheit begünstigt.

  • Zu wenig Flüssigkeitszufuhr.

  • Vitamin-B-Mangel.

  • Genetisch bedingte Ursachen.

  • Zu häufiges und zu heisses Duschen oder Baden.

  • Natürliche Hautalterung – mit dem Älterwerden wird die Haut trockener.

Was man selbst tun kann

  • Flüssigkeitskonsum steigern. Pro Tag sollte man je nach Jahreszeit und körperlicher Betätigung zwischen 1,5 und 3 Liter Wasser oder ungezuckerten Tee trinken.

  • Haut mit einer nährenden Creme pflegen. Am besten mit einer, die Urea (Harnstoff) enthält, eincremen. Darauf achten, dass die Creme eine sogenannte Wasser-in-Öl-Emulsion ist.

  • Keine stark parfümierten Cremen und Lotionen anwenden, da trockene Haut oft auch ein erhöhtes Allergierisiko aufweist.

  • Zur Körperpflege pH-neutrale, saure oder rückfettende Pflegeprodukte verwenden.

  • Äusserliche oder innerliche Anwendung der Schüssler Salze Nr. 1 und 11.

Trockener Haut vorbeugen

  • Ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, die reichlich beispielsweise in Rapsöl, Lachs oder Walnüssen vorkommen. Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren regulieren den Feuchtigkeitshaushalt der Haut.

  • Für eine ausreichende Befeuchtung der Wohnung und des Arbeitsplatzes sorgen. Pflanzen regulieren das Raumklima; im Winter empfiehlt es sich, zusätzlich einen Luftbefeuchter einzusetzen.

  • Ort, wo geraucht wird, meiden.

  • Im Winter Handschuhe tragen, um den Wärmehaushalt zu regulieren. Kalte Hände sind schlecht durchblutet und neigen rascher zu Trockenheit.

  • Haushaltarbeiten ebenfalls mit Handschuhen verrichten.

Guter Rat aus der Drogerie

Für jeden ist klar, dass man im Sommer und Winter nicht dieselben Kleider trägt. Auch Ihre Haut braucht eine saisonal angepasste Pflege. So benötigt die Gesichtshaut im Winter eine reichhaltigere Creme und der Körper vorzugsweise ein rückfettendes Duschgel.

Innerlich hilft bei chronisch trockener Haut sowie bei trockenen Schleimhäuten die Einnahme von Leinöl: Dreimal täglich eine Leinöl-Kapsel à 500 mg einnehmen.

Diese Empfehlung kommt von der Drogistin HF, Isabella Mosca, von der Drogaria Mosca in Scuol (GR).

Autorinnen: Katharina Rederer und Julia Burgener
Redaktion: Katharina Rederer