Beschwerden

Insektenstiche

Symptome

Insektenstiche jucken, brennen und sind um die Einstichstelle herum meist gerötet. Mit dem Stachel oder Beissapparat applizieren Steckmücken, Ameisen, Zecken und andere Insekten toxische Substanzen unter die Haut. Bei Bienen- und Wespenstichen kann der betroffene Körperteil stark anschwellen, und der Stich ist sehr schmerzhaft. Gleiches gilt für Hummel- oder Hornissenstiche. Die Wahrscheinlichkeit, von einer Hummel oder Hornisse gestochen zu werden, ist aber gering.

Erfolgt der Stich im Mund oder Rachenbereich, droht Atemnot (Anschwellen der Schleimhäute) oder Erstickungsgefahr, und es muss ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei hohem Fieber (allergische Reaktionen) oder bei einer grossen Schwellung der Einstichstelle, bei Übelkeit oder Ohnmacht ist ein Besuch beim Arzt angezeigt.

Wenn die Einstichstelle nach zwei Tagen noch nicht abgeschwollen ist oder sich rote Streifen bilden, besteht die Gefahr einer Blutvergiftung. Auch in diesem Fall ist der Gang zum Arzt nötig.

Ursachen und Hintergründe

Grundsätzlich sind Bienen und Wespen friedliche Tiere. Fühlen sie sich aber bedroht, verteidigen sie sich. Obwohl Wespen in der Regel angriffslustiger sind als Bienen, haben beide Arten ein und dieselbe Verteidigungsstrategie: Sie stechen zu.

Was man bei Insektenstichen selbst tun kann

Als Sofortmassnahme empfiehlt sich:

  • Die Einstichstelle unter fliessendes, kaltes Wasser halten.

  • Eiswürfel in einen Waschhandschuh füllen und für mindestens eine halbe Stunde auf die Einstichstelle legen.

  • Insektenstifte oder -gels, die direkt auf die Einstichstelle gegeben werden, sowie Teebaumöl wirken entzündungshemmend, desinfizierend und mildern den Juckreiz und die Schwellungen.

  • Allergiker können/sollten sich impfen lassen und sind gut beraten, wenn sie ein vom Arzt verschriebenes Notfallset (Adrenalinspritze, Antihistaminikum und Kortisonpräparat) mit sich tragen.

Als weiterführende Massnahmen:

  • In der Homöopathie arbeitet man bei Insektenstichen mit Komplexmitteln, beispielsweise bestehend aus Apis, Ledum und Urtica, die den Juckreiz, die Schwellungen sowie die Ausschläge mildern.

  • Treten nach einem Bienenstich stechende Schmerzen auf, schwillt die Stelle rasch an. Wird der Schmerz schlimmer durch Wärme, kommt das Einzelmittel Apis zum Zug.

  • Fühlt sich die gestochene Stelle nach einem Wespenstich kühl an, dann bringt Ledum rasch Linderung.

  • Auch spagyrische Essenzen eignen sich gut bei Insektenstichen. Zum Einsatz kommen beispielsweise Tollkirsche und Bienenkittharz. Sie wirken abschwellend, schmerzstillend und reduzieren die Rötung. Auch die Ballonrebe kommt in der Spagyrik zur Anwendung. Sie wirkt gegen allergische Reaktionen.

  • Als Hausmittel gegen Schwellung und Juckreiz eine Zwiebel zerschneiden und in eine Mullbinde einschlagen. Die Kompresse fünfzehn Minuten auf die Einstichstelle legen.

  • Werden Kinder oder auch Erwachsene von einer grossen Zahl von Wespen oder Bienen gestochen, muss ein Arzt aufgesucht werden. 50 Stiche sind für ein Kind kritisch, 100 für eine erwachsene Person.

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