Schmerztagebuch gibt Aufschluss

Das führen eines Schmerztagebuches kann Kopfschmerzpatienten helfen, den Ursachen für ihre Beschwerden schneller auf den Grund zu kommen.

Nicht nur für Migränepatienten sondern für alle Kopfwehgeplagten kann das Führen eines Schmerztagebuchs sinnvoll sein. Die gesammelten Daten können die Diagnose erleichtern, mögliche Auslöser aufdecken und bei der Therapiekontrolle hilfreich sein. Zu jeder Schmerzattacke sollten folgende Punkte notiert werden, um die Qualität des Schmerzes möglichst genau zu erfassen:

  • Wann treten die Beschwerden auf?

  • Wie lange dauern sie an?

  • Wie stark sind sie?

  • Wie äussern sich die Kopfschmerzen? Eher klopfend oder dumpf, nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten des Kopfes?

Begleiter und Auslöser

Wichtig für die Diagnose der Kopfschmerzen sind eventuelle Begleitsymptome oder Auslöser wie Übelkeit oder Sehstörungen. Löst beispielsweise übermässiger Kaffeegenuss, ein längerer Aufenthalt in der Kälte oder grosser Stress die Kopfschmerzen aus, kann dies für das Finden der optimalen Therapie sehr hilfreich sein.

Testen was hilft

Wer Schmerzmedikamente einnimmt, sollte dies im Schmerztagebuch notieren. Angaben zu Art, Menge und Häufigkeit der Einnahme sowie zur Wirkung der Präparate helfen auf der Suche nach der richtigen Therapie.

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Foto: © Rainer Sturm / pixelio.de
Autorin: Katharina Rederer
Redaktion: Didier Buchmann
Quelle
  • «Drogistenstern»