So gehts der Akne an den Kragen

Pickel und Mitesser sind nicht nur lästig – sie können auch ganz schön schmerzhaft sein. Mit der richtigen Behandlung kann die Haut bald wieder «durchatmen».

Nebst Reinigung und Pflege der Haut spielt die eigentliche Behandlung der Akne eine wichtige Rolle. Die wohl wichtigste Regel lautet: Pickel und Mitesser dürfen nie ausgedrückt werden! Das Ausdrücken führt den Talg nämlich nicht nur zum Austritt, sondern auch in tiefere Hautschichten zurück – wo sich eine Entzündung weiter ausbreiten kann. Bei einzelnen Pickeln können ein austrocknendes und desinfizierendes Gel oder Pickeltupfer und Abdeckstifte direkt aufgetragen werden.

Bei fortgeschrittener Akne, wie dies in der Pubertät der Fall sein kann, wenn sich also viele Pusteln im Gesicht, auf Rücken und Dekolleté bilden, werden Salicylsäure und kolloidaler Schwefel eingesetzt. «Diese Substanzen lösen Verhornungen und werden meist mit einem antiseptisch wirkenden Arzneimitteln kombiniert», erklärt die eidg. dipl. Drogistin HF Regula Isler. Betroffene mit stark geröteter Haut und zahlreichen und ausgeprägten Pusteln sowie Patienten bei denen eine Selbsttherapie erfolglos blieb, sollten einen Hausarzt konsultieren. Dies gilt auch für Menschen, die durch die Akne psychisch leiden.

Akne von Innen «anpacken»

Zur innerlichen Behandlung von Akne helfen individuell abgestimmte, homöopathische oder spagyrische Produke. Stoffwechseltees in Kombination mit ausreichendem Wasserkonsum fördert die Ausscheidung von sogenannten Abfallprodukten des Körpers. In den ersten Tagen können dadurch vermehrt Mitesser und Pickel auftreten. Danach klärt sich aber die Haut und das Aussehen verbessert sich. Vitamin E unterstützt zudem das Abheilen von Entzündungen und verbessert die Regeneration der Haut.

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Autorinnen: Flavia Kunz, Menta Scheiwiler Sevinç
Redaktion: Didier Buchmann
Quelle
  • «Drogistenstern»