Priska M. Thomas Braun

«Sarah Penrose. Auf fremden Wegen»

Kaum etwas geht uns so nah wie die eigene Familie. Diese ganz speziellen Bande, die es nur unter Verwandten gibt, sorgt für Beziehungen, Probleme und Freuden, die es ausserhalb nicht gibt. Dabei ist jede Familie ganz eigen, was Familiengeschichten so spannend macht.

In ihrem Buch «Der gestrandete Wassermann» hat die Basler Autorin Priska M. Thomas Braun uns die Familie Penrose aus Cornwall geschenkt. Nun können wir in ihrem neuen Buch «Sarah Penrose. Auf fremden Wegen» die Fortsetzung der Familiengeschichte lesen. Wieder gehts auf Reisen, das Buch spielt in Basel, Kenia, im Schwarzwald und natürlich in Cornwall. Alles Orte, die Thomas Braun kennt, was beim Lesen gut zu spüren ist. Wieder geht es auch um Generationen, wieder spielen starke Frauenfiguren eine wichtige Rolle. Diesmal steht Sarah Penrose im Mittelpunkt. Frisch verliebt am Anfang des Buches, macht sie sich auf eine Reise zu sich selber, auf eine Reise in die Vergangenheit. Zu viel sei nicht verraten. Nur so viel: wer spannendes Lesefutter für gemütliche Stunden sucht, ist mit Sarah Penrose gut beraten, und auch wer «Der gestrandete Wassermann» nicht gelesen hat, kann er Geschichte der Studentin ohne Probleme folgen. Aber Vorsicht: Es kann gut sein, dass man sich den ersten Band nach der Lektüre des zweiten noch zu Gemüte führt.

Priska M. Thomas Braun: «Sarah Penrose. Auf fremden Wegen», Münster Verlag, 2020

Autorin und Redaktion: Bettina Epper