Peter Eggenberger

«D Hebamm vo Walzehuuse»

Mir als gebürtige St. Gallerin steht das Appenzell nicht nur geografisch nah, ich liebe auch den Dialekt, selbst wenn ich nicht immer alles verstehe. Gelesen habe ich ihn bislang allerdings noch nie, doch dank Peter Eggenberger hat sich das jetzt geändert. I freumi drüber.

Peter Eggenbergers «D Hebamm vo Walzehuuse» ist ein Buch für Gwagsni ond Goofe (Erwachsene und Kinder), selbst für solche, die ka Ahni (keine Ahnung) vom Appenzeller Dialekt haben. Ja, auch Sie werden verstehen, was darin prichtet (erzählt) wird, wenn Sie es duernoderet (durchsuchen) – denn am Ende jeder Geschichte steht ein kleines Glossar mit den wichtigsten Begriffen. Und Sie werden sich beim Lesen amüsieren, denn es ist kein aafältige Glafer (einfältig dummes Geschwätz), was Sie auf den Buchseiten steht, sondern vieles, was Sie aufheitern wird, wennsene langwili ischt (wenn es ihnen langweilig ist). Und das kommt ja allpott (häufig) vor. Immer, wenn sie e Wiili (ein Weilchen) Zeit haben, können Sie das Büchlein zur Hand nehmen und noch em Ufto (nach dem Öffnen) schmöllelet (schmunzeln) Sie ganz bestimmt.

Peter Eggenberger: «D Hebamm vo Walzehusse. Appenzeller Gschichte ond Gedicht», Appenzeller Verlag, 2021

Autorin und Redaktion: Bettina Epper