So werden Sie Schlacken los

Entschlacken tut gut. Gönnen Sie Ihrem Körper zweimal jährlich eine Kur. Dabei sollten Sie sich an einige Regeln halten.

Komplementärmediziner sind überzeugt: eine Entschlackungskur hilft dem Körper, Gift- und Abfallstoffe abzutransportieren. Entschlackungstage können Sie nach Lust und Laune einschalten. Einzeln oder eine ganze Woche am Stück. Ein paar Dinge sollten Sie aber beachten:

  • Trinken Sie viel, am besten ungesüssten Tee oder stilles Wasser. In Ihrer Drogerie gibt es eine grosse Auswahl spezielle Stoffwechseltees und Kräutermischungen, die Ihren Körper optimal unterstützen.

  • Atmen Sie tief und bewusst an der frischen Luft. So kann Ihr Körper überschüssige Kohlensäure loswerden.

  • Geniessen Sie leichte Vollwertkost mit viel frischem Gemüse und Früchte statt Fertigprodukte. Zusätze wie Geschmacksverstärker, Farb- oder Konservierungsstoffe belasten Ihren Stoffwechsel unnötig.

  • Wenn Sie sich während der Entschlackungstage an eine ausgewogene und vollwertige Ernährung gewöhnt haben, behalten Sie sie am besten auch nach der Kur bei.

  • Eine Kur sollte wenn immer möglich auch eine Erholung für Herz und Geist sein. Legen Sie lieber einmal mehr eine Pause ein, gönnen Sie sich ein Nickerchen tagsüber oder einen Spaziergang an der frischen Luft. So können Sie physisch und mental neue Energie tanken.

Sind Sie reif fürs Entschlacken?

Sie fühlen sich schlapp, müde und abgekämpft? Möglicherweise wäre eine Kur angesagt. Machen Sie den Test.

Foto: © Benjamin Thorn / pixelio.de

Kuren zur Auswahl

Diese Entschlackungskuren haben sich bewährt.

  • Phytotherapie: In individuell angepassten Intervallen werden Präparate eingenommen, welche beispielsweise die Niere mit Goldrute, die Leber mit Löwenzahn und das Lymphsystem mit Storchenschnabel unterstützen.

  • Gemmotherapie: Hier nimmt man abwechslungsweise morgens, mittags und abends Knospenessenzen ein. Diese können den Körper gezielt entlasten. Die Birke zum Beispiel hilft bei der Entwässerung und Entgiftung. Rosmarin regt den Gallenfluss und die Entgiftung über die Leber an. Wacholder beeinflusst die Leber und deren Entgiftungsfunktion.

  • Schüssler-Salze: Über den ganzen Tag verteilt, nimmt man diese Salze in Form von Tabletten oder in Wasser aufgelöst ein. Besonders geeignet zum Entschlacken sind die Schüssler-Salze Nr. 4 (Kalium chloratum), Nr. 6 (Kalium sulfuricum), Nr. 9 (Natrium phosphoricum), Nr. 10 (Natrium sulfuricum) und Nr. 8 (Natrium chloratum).

  • Spagyrik: Drogisten stellen individuelle spagyrische Mischungen her, die mittels Spray mehrmals täglich in den Mundraum gesprüht werden. Entschlackende Essenzen sind beispielsweise Thuja, Schöllkraut, Löwenzahn, Mariendistel und Goldrute.

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Entschlacken ist nicht für jeden geeignet

Keinesfalls sollten Schwangere und Kinder oder Menschen mit chronischen Erkrankungen entschlacken. Ebenfalls darauf verzichten sollten Personen, die unter Essstörungen oder an einer Schildddrüsen-Überfunktion leiden sowie Tuberkulosepatienten, Krebskranke, Menschen mit Nieren-, Herz- oder Kreislaufproblemen, frisch operierte Personen oder Menschen, die unter hohem Leistungsdruck und Stress stehen.

Foto: © Uwe Steinbrich / pixelio.de
Autorinnen: Annania Hostettler / Bettina Epper
Redaktion: Bettina Epper, Brigitte Jeckelmann
Quellen
  • «Drogistenstern»

  • Broschüre «Fasten und Entschlacken», Schweizerischer Drogistenverband, 2011

  • Entschlacken.de