So halten Sie Ihre Venen gesund

Krampfadern sind nicht nur Schicksal. Sie können gezielt vorbeugen, indem Sie Ihre Beine möglichst oft bewegen zum Beispiel.

Krampfadern oder Varizen sind selten gefährlich. Aber sie sind hässlich. Darum lohnt es sich, wenn Sie beizeiten gegensteuern. Die diplomierte Drogistin HF Monica Meier erklärt, wie:

  • Hilfreich sind Kuren mit Rosskastanienblüten-Extrakten. Sie lindern Venenentzündungen und unterstützen den Venentonus (Spannung der Venenwände). Das kann Varizen einschränken.

  • Äusserlich hilft ein Venengel mit Mäusedornextrakt. Es enthält den frischen Wurzelstock der Mäusedorns (Ruscus aculeatus) und ist mit natürlichem Heparin ergänzt. Heparin ist ein im menschlichen und tierischen Organismus gebildeter Vielfachzucker, das auch chemisch hergestellt werden kann. Es wirkt entzündungshemmend, abschwellend und verbessert dadurch die Venenfunktion. Heparin lindert venöse Stauungen merklich und verbessert den Rückfluss des venösen Blutes.

Wie gesund sind Ihre Beinvenen?

86 Prozent aller Erwachsener haben geringe bis schwerwiegende Veränderungen der Beinvenen. Testen Sie, wie gesund Ihre Venen sind.

  • Bei Besenreisern (feine Gefässerweiterungen in der Haut) empfiehlt die Drogistin, die Beine kalt abzuduschen. Reiben Sie sie danach mit einem sanften Massagehandschuh trocken und cremen Sie sie mit Schüssler-Salz-Bodylotion Nr. 1 & 11 ein.

  • Bei einer leichten Venenentzündung haben sich homöopathische Mittel bewährt. Allen voran eine Mischung aus Vipera, Lachesis und Apis. Auch spagyrische Essenzen leisten wertvolle Dienste gegen Venenentzündungen. Hier vor allem Propolis, Belladonna und Aesculus. Halten die Beschwerden längere Zeit an oder verstärken sie sich, kontaktieren Sie unbedingt Ihren Hausarzt.

  • Die umliegende Muskulatur unterstützt die Venen in den Beinen bei ihrer Arbeit. Deshalb ist es wichtig, die Beine möglichst oft zu bewegen. Gehen Sie viel zu Fuss und nehmen Sie die Treppe statt den Lift. Ebenfalls gut für die Venen sind Wandern, Velofahren und Schwimmen. Wer im Sitzen arbeitet, sollte öfters mit den Beinen wippen. Am besten stehen Sie ab und zu auf und stellen sich auf die Zehenspitzen oder gehen kurze Strecken auf den Fersen.

Autorin: Ann Schärer
Redaktion: Bettina Epper
Quelle
  • «Drogistenstern»