5. Anwendung
Mit der Oligotherapie werden vor allem Beschwerden behandelt, die unter Umständen auf einen ungenügend funktionierenden Stoffwechsel hinweisen. Die Abgabe kleiner Mengen an Spurenelementen soll zum Beispiel hilfreich sein bei:
Rheumatischen Beschwerden und Gelenkschmerzen
Chronischen Infektionen der Atemwege
Chronischen Ohrenentzündungen
6. Selbstbehandlung
Die in der klassischen Oligotherapie eingesetzten Spurenelemente sind rezeptpflichtig und somit nur auf Verschreibung eines Arztes erhältlich. Zur Einnahme von frei verkäuflichen Nahrungsmittelergänzungen gibt Ihnen Ihr Drogist gerne Auskunft.
7. Anwender und ihre Ausbildung
Klassische Oligotherapie sollte ausschliesslich von Ärzten praktiziert werden, die fundierte Kenntnisse über die Stoffwechselvorgänge im Körper besitzen. Die richtige Diagnose und die Auswahl des entsprechenden Elementes sowie die exakte Dosierung sind für die Wirksamkeit der Therapie entscheidend.
8. Behandlung und Ablauf
Bevor ein Spurenelement zum Einsatz kommt, befragt der Arzt den Patienten gründlich zu all seinen Beschwerden und zu früheren Erkrankungen. Aufgrund der geschilderten Beschwerden entscheidet der Oligotherapeut, welche Spurenelemente geeignet sind. Eine genau bemessene Menge des entsprechenden Spurenelements wird dem Patienten als Lösung unter die Zunge geträufelt. Die Lösung sollte einige Zeit im Mund verbleiben und erst danach geschluckt werden. Zur Feststellung allfälliger Mängel oder Spurenelemente-Überschüssen ist die Haaranalyse ein beliebtes Mittel. Ihre Auswertung soll eine individuell abgestimmte Minerallösung ermöglichen.
9. Grenzen und Risiken
Klassische Oligotherapie sollte ausschliesslich von Ärzten praktiziert werden, die fundierte Kenntnisse über die Stoffwechselvorgänge besitzen.
10. Zahlt die Krankenkasse?
Viele Krankenkassen leisten einen Beitrag an die Behandlungskosten im Rahmen ihrer Zusatzversicherungen, sofern Therapeuten anerkannt sind. Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse.
