Haarentfernung

Unverschämt glatt im Intimbereich

Immer mehr Frauen und auch Männer liebäugeln mit der Glätte im Intimbereich. Doch je nach Enthaarungsmethode ist diese nicht ganz schmerzfrei zu haben.

Kein Haar an intimer Stelle.

Kein Haar an intimer Stelle.

Schönheit muss leiden – auch unter der Gürtellinie. Während die Rasur noch am unteren Ende der Schmerzskala angesiedelt werden dürfte, sieht es bei der Epilation anders aus. Dabei wird das Haar samt Haarzwiebel oder –wurzel entfernt. Klassischerweise verwenden die Kosmetikerinnen für die Epilation Heiss- oder Warmwachs.

Wachs oder Sugaring

Beim Heisswachs wird die Masse mit einem Spatel auf die Haut aufgetragen, wo sie zu einem Streifen erstarrt. Dieser wird dann ruckartig entgegen der Wuchsrichtung abgezogen. Beim Warmwachs drückt die Spezialistin vor dem Erkalten des Wachses einen Stoffstreifen auf und reisst ihn ab.

Seit einigen Jahren erfreut sich ausserdem die Haarentfernung mit Sugaring grosser Beliebtheit. Bei dieser jahrhundertealten Technik aus dem Orient wird mit einer Mischung aus karamelisiertem Zucker und Zitronensaft (Halawa) epiliert. Anders als beim Heiss- und Warmwachs wird dabei das Haar in der Wuchsrichtung ausgezogen. Sugaring-Fans schätzen diese Methode unter anderem, weil das Haar nach wiederholter Behandlung feiner nachwächst.

Länger glatt

Der Vorteil der Epilation liegt auch im lang anhaltenden Ergebnis. Während die Haare nach der Rasur bereits nach ein oder zwei Tagen wieder zu stoppeln beginnen, dauert es je nach Haarwuchs bis zu vier Wochen, bis die Haare im epilierten Bereich wieder nachwachsen.

Für ein gründliches Ergebnis müssen die Haare am Tag der Epilation etwa 5 Millimeter lang sein. Beim Sugaring reicht es gar, wenn sie halb so lang sind. «Damit alle Härchen aus der Haut ragen und sauber gezogen werden können, sollte man einige Tage vor dem Termin die Schamgegend peelen», rät Susan Meier, Kosmetikerin HFP aus Luzern. Auf Körperlotion verzichten Enthaarungswillige aber besser, weil die Wachse sonst nicht greifen.

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