Grossflächige Unreinheiten zaubert ein Make-up von mittlerer bis hoher Deckkraft weg. Natürlich wirkt es, wenn der Ton des Make-ups mit demjenigen der Haut «verschmilzt». Dazu sollte es eine Nuance heller sein als der natürliche Hautton. Die Farbe lässt sich am besten bei Tageslicht direkt auf der Wange testen. Bei fettiger Haut lohnt es sich, zu einem ölfreien Make-up greifen. Noch besser sind Anti-Shine-Make-ups mit mattierendem Effekt. Wer die Grundierung mit den Fingern aufträgt, sollte zuerst die Hände gründlich waschen. Sonst werden Schmutz und Bakterien ins Gesicht verschleppt, was Pickel wiederum begünstigt. Auch Utensilien wie Schwämmchen, Pinsel und Co. müssen sauber gehalten werden. Die Schminkwerkzeuge regelmässig mit Shampoo auswaschen und an der Luft trocknen lassen.

Puder fixiert die Grundierung und saugt überschüssiges Hautfett auf. Das macht das Make-up haltbarer. Kompaktpuder ist optimal für unterwegs. Puder-Quaste und Spiegel sind meist schon im Puderdöschen mit dabei. Das macht das Nachpudern besonders einfach. Optimal für winzige Party-Täschchen sind Puderpapiere, klein wie eine Streichholzschachtel. Das puderbeschichtete Pergament wird auf die Haut gedrückt und nimmt sofort den Glanz. Moderne Puder lassen die Haut atmen und besitzen pflegende Eigenschaften. Manche haben sogar einen Lichtschutzfaktor. Das ist aber kein Grund, sich vor dem Zubettgehen nicht gründlich abzuschminken. Am Ende des Tages haben sich nämlich die feinen Puderpartikel mit Schmutz, Talg und verhornten Hautschuppen vermischt.

Akne: Wann zum Arzt?

Wer gegen seine Pickel gar nicht ankommst, sucht am besten eine Hautärztin oder einen Hautarzt (Dermatologen) auf. Bei starker und langanhaltender Hautunreinheit liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Akneleiden handelt.

Wichtig: Pusteln nicht selbst ausdrücken; schon gar nicht, wenn sie entzündet sind. Die Ausreinigung gehört in die Hände einer Kosmetikerin, dann bleiben keine Narben zurück. Einige Hautärzte bieten ihren Aknepatienten sogar eine begleitende Kosmetikbehandlung an.

Quelle: «Drogistenstern»
Autorin: Nadja Mühlemann
Redaktion: Franziska Linder

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