Gesichtspflege
Wie man Pickel los wird
Fettige, grobporige Haut mit Pickeln ist nichts Schönes. Doch mit der richtigen Pflege bekommen Jugendliche und Erwachsene die Unreinheiten meistens selber in den Griff. In hartnäckigen Fällen ist eine Konsulation beim Arzt nötig.
In der Pubertät sorgen die Hormone nicht nur für psychische Turbulenzen, sondern oft auch für unreine Haut.
Kaum jemand kommt durch die Pubertät ohne Hautunreinheiten. Das liegt an den neu auftretenden Sexual-Hormonen, die sich im Körper erst einpendeln müssen. Es gibt aber viele Möglichkeiten, die Pickel einzudämmen oder ganz loszuwerden.
Reinigung hilft
Meist entstehen Pickel durch übermässige Verhornung der Haut, erhöhte Talgdrüsenproduktion und Bakterien. Antibakterielle Reinigungsprodukte können die rasante Vermehrung der Bakterien hemmen. Tägliche Reinigung befreit die Haut von Schmutz, abgestorbenen Hautzellen und Talg. Dieses Hautfett wird in den Talgdrüsen produziert.
Abends ist die Reinigung besonders wichtig: Die Schmutzpartikel verstopfen ansonsten die Poren und entwickeln sich sozusagen über Nacht zu Mitessern. Vorbeugend kann man einmal pro Woche ein Nasenpflaster (Clear up Strip) auf die gereinigte Haut aufkleben, einwirken lassen und vorsichtig abziehen.
Für porentiefe Sauberkeit sorgt ein bis zweimal pro Woche ein mildes Peeling.
Gegen grossporige Haut hilft eine porenverengende Maske mit Heilerde. Das grüne Pulver ist sehr ergiebig und kann ganz einfach mit etwas Quark zu einer cremigen Paste angerührt werden. Nach einer Viertelstunde Einwirkzeit erscheint das Hautbild feiner. Die Haut nach Peeling und Maske immer gründlich mit klarem Wasser abspülen. Zum Abtrocknen eignen sich Kosmetiktücher besser als benutzte Handtücher, auf denen sich oft Bakterien tummeln.
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Die junge Haut
Glänzt die Haut nach der Reinigung rasch wieder, hilft Gesichtswasser. Eine leichte Pflegelotion schützt die Haut vor dem Austrocknen. Zwar ist unreine Haut in der Regel fettig, oft fehlt es ihr aber an Feuchtigkeit. Etliche Hersteller von kosmetischen Pflegelinien bieten übrigens für junge Haut spezielle Produkte, die entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten. Meist gehören auch «Pickelstopper» dazu: Ist eine Pustel im Anmarsch, werden die desinfizierenden Pickelstifte sofort auf die verdächtige Stelle aufgetupft. Das lässt den Pickel schneller austrocknen und abheilen. Wer einen natürlichen «Pickelstopper» sucht, greift zu ätherischem Teebaumöl. Es hat antiseptische und entzündungshemmende Eigenschaften und dämmt Pickel ein. Oft hört man: Auch Zahnpasta mit Zink oder Zinkfluorid soll Pickel im Entstehungsstadium austrocknen. Allerdings fehlen der Zahnpasta Wirkstoffe, die das Bakterienwachstum hemmen.
Pickel abdecken
Ist der Pickel da, kann man ihn zum Glück überschminken. Ein antibakterieller Abdeckstift kaschiert Unreinheiten und mehr noch, er trocknet sie aus. Pickelstift niemals ausleihen, es kleben zu viele Bakterien daran. Punktgenaues und hygienisches Abdecken gelingt, wenn Du die Farbe mit einem feinen Pinsel aufträgst. Nach dem partiellen Abdecken kann die Haut uneben wirken. Eine getönte Feuchtigkeitscreme gleicht den Teint aus.

