Badenwonnen

Badezusätze und ihre Wirkung

Badezusätze verwöhnen die Nase. Doch nicht nur das: Sie nehmen auf vielfältige und sanfte Weise Einfluss auf den Körper.

Ätherische Öle lassen sich besser verteilen, wenn sie mit einem «Träger» wie Milch verrührt werden.

Ätherische Öle lassen sich besser verteilen, wenn sie mit einem «Träger» wie Milch verrührt werden.

Ätherische Öle richtig dosiert: Naturreine ätherische Öle sind ergiebig, sicher und einfach in der Anwendung. Durch ihre vielen wohltuenden Eigenschaften zeigen sie Wirkung, wie dies synthetische Duftstoffe nicht können. Bei stark durchblutungsfördernden Essenzen wie Zitrusölen sind ein bis drei Tropfen ausreichend. Die ätherischen Öle lassen sich besser verteilen, wenn sie mit einem «Träger» (drei Esslöffel Rahm oder Milch) verrührt werden. Noch einfach gehts mit fertigen Badezusätzen, die ätherische Öle enthalten. Achten Sie auch hier auf die Dosierung und die Qualität der Produkte, da ätherische Öle in zu hoher Konzentration die Haut reizen können. Ein Bad mit ätherischen Ölen als Badezusatz ist für Babys tabu und auch für Kleinkinder eher nicht zu empfehlen.

Erfrischungsbad (Zitrusfrüchte)

Ein Bad mit Zitronenessenz belebt und stimuliert, macht fit und bringt den Kreislauf in Schwung.

Entspannungsbad (Lavendel)

Lavendel als Badezusatz wirkt beruhigend und harmonisierend. Man fühlt sich nach einem Lavendelbad beschwingt und ausgeglichen.

Tipp: Das Wasser nach dem Baden nur leicht abtupfen. Die noch feuchte Haut mit einem Massageöl einreiben. Wer will, kann selber ein Öl mischen: 50 Milliliter Basisöl (Mandelöl, Aprikosenkernöl) mit zwei Tropfen Lavendelessenz mischen.

Erkältungsbad (Edeltanne/Fichtennadel)

Speziell für die kalte Jahreszeit ist ein Bad mit Edeltanne geeignet und auch bei den ersten Anzeichen von Kopf und Gliederschmerzen eine Wohltat.

Tipp: Ein einfacher Gesichtswickel sorgt für einen klaren Kopf. Waschlappen ins Badewasser tauchen, auswringen und einige Minuten aufs Gesicht legen.

Aktivierungsbad (Rosmarin)

Rosmarin wirkt Müdigkeit und Antriebslosigkeit entgegen. Nach einem Rosmarinbad fühlt man sich vital und belebt.

Tipp: Eine Trockenmassage mit Bürste oder Luffaschwamm vor dem Baden regt den Kreislauf zusätzlich an. Die gleiche Wirkung hat kräftiges Trockenrubbeln nach dem Baden.

Entlastungsbad (Kastanie)

Spürbare Erleichterung nach einem anstrengenden Tag bietet Kastanie. Sie nimmt das Schweregefühl in den Gliedern.

Tipp: Eine halbe Stunde mit hochgelagerten Beinen nachruhen. Das hilft, sich wieder leicht und fit zu fühlen.

Pflegebad (Rose)

Rose macht die Haut weich und lässt sie angenehm duften. Ein Rosenbad soll dabei helfen, das innere Gleichgewicht wieder zu finden.

Tipp: Geniessen Sie das Bad bei Kerzenlicht und Musik.

Schaum- und Ölbäder

Wer eine trockene Haut hat, sollte auf Schaumbäder verzichten, weil sie die Haut besonders stark austrocknen. Wer zu einer empfindlichen, gereizten Haut neigt, ist mit einem ölhaltigen Badezusatz oder mit rückfettenden Substanzen besser bedient.

Quellen: «Drogistenstern» / aetherische-oele.net

Autorin: Nadja Mühlemann
Redaktion: Katharina Rederer

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