Gewicht
Natürlich abnehmen
Gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung – das ist die natürlichste Methode, Gewicht zu verlieren. Pflanzliche Stoffe können die Bemühungen positiv unterstützen.
«Eine Entschlackungswoche mit fünf Fastentagen bietet als Vorbereitung zur dauerhaften Gewichtsreduktion einen idealen Einstieg in die Ernährungsumstellung», erklärt der Drogist Jürg Kropf. Die Woche beginnt man bevorzugt mit einem Einstiegstag, an dem vor allem leichte Nahrungsmittel wie Reis, gedämpfter Fisch, Gemüse und Früchte auf dem Speisezettel stehen. Der Vorbereitungstag soll den Körper auf die bevorstehenden Tage mit reduzierter Kost einstimmen. Danach folgen fünf Molkekurtage, an denen je ein Liter Molke sowie zwei Liter Wasser, Kräutertee oder Gemüsesuppen getrunken werden. Kropf erklärt die Vorteile: «Die mineralstoffreiche Molke hat eine entschlackende Funktion und wirkt sich günstig auf die Darmflora aus. Sie beschleunigt die Darmpassage des Stuhls und hilft, Giftstoffe auszuscheiden.» Wer Molke nicht mag, ersetzt sie durch reine, vitaminreiche Frucht- und Gemüsesäfte. Einsteiger, die eine Entschlackungskur planen, sollten sich vorher Basiswissen über Entschlackung aneignen oder sich in der Drogerie beraten lassen, um die richtige Wahl der Lebensmittel und Getränke zu treffen. Noch bequemer gehts mit fertigen Saft- und Entschlackungspaketen, die in der Drogerie erhältlich sind.
Das sollten Sie wissen
«Fastenkuren sollten in ruhigen Zeiten durchgeführt werden, damit genügend Raum bleibt, um auf Signale des Körpers zu achten. Ein gesteigertes Schlafbedürfnis beispielsweise», weiss der Natur-Drogist Jürg Kropf, «in den ersten drei Tagen entstehen durch die Entgiftung des Körpers manchmal Kopfschmerzen, dagegen hilft ein Säure-Basen-Pulver.» Nach der Fastenkur sollte ein Aufbautag mit Zwieback, gepellten Kartoffeln und Gemüsesuppen die Entschlackungswoche abschliessen. Magen und Darm werden etwas Zeit brauchen, um wieder aktiv zu werden. Auf die Entschlackungskur sollte eine ausgewogene Mischkost folgen. Diese gewährleistet eine ausreichende Zufuhr von Energie sowie lebensnotwendigen Nähr- und Schutzstoffen. Ausserdem trägt sie zum Gewichtsmanagement bei.
Tipps zur Ernährungsumstellung
Ideal ist nach einer Fastenwoche eine Ernährungsumstellung zu einer ausgewogenen, vollwertigen Mischkost. Aber krempeln Sie nicht zu viel auf einmal um. Versuchen Sie, zwei bis drei Punkte zu verändern und durchzuhalten, bevor Sie etwas Neues einführen:
Fettarme Speisen schmecken besser zusammen mit frischen Produkten,
rassige Gerichte mit Chili, Ingwer, Pfeffer und Tabasco kurbeln die Verdauung an,
als Brotaufstrich Senf, Meerrettich oder Magerquark vorziehen,
sichtbares Fett (beispielsweise am Schinken) wegschneiden,
Salatdressings mit Bouillon, Zitronensaft und Naturjoghurt zubereiten,
Suppen statt mit Rahm mit einer mehligen Kartoffel binden,
statt Zucker und Süssstoffe natürliche Süssungsmittel wie Honig, Ahornsirup, Trockenfrüchte verwenden,
statt Kaffeerahm und Vollmilch fettarme Milch (Drink-Milch) wählen.

