Schützende Sekundäre Pflanzenstoffe

Als sekundäre Pflanzenstoffe wird eine Gruppe von geschätzten 5000 bis 10 000 verschiedener pflanzlicher Inhaltsstoffe bezeichnet. Sie dienen der Pflanze zu unterschiedlichen Zwecken, zum Beispiel als Abwehr gegen Schädlinge und Krankheiten, zur Wachstumsregulation sowie als Farb-, Duft- oder Geschmacksträger. Im Vergleich zu Vitaminen und Mineralstoffen sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe allerdings keine lebenswichtigen Nährstoffe. Sie entfalten aber vielfältige Schutzwirkungen im Körper. Im englischen Sprachraum wird deshalb auch der treffliche Begriff Phytoprotectants verwendet. Eine Kombination des Griechischen «Phyto» in der Bedeutung «Pflanze» mit dem englischen Verb «protect» für «schützen». So werden den sekundären Pflanzenstoffen beispielsweise antioxidative Wirkungen zugeschrieben. Ausserdem sollen sie Entzündungen hemmen, den Blutdruck regulieren, das Cholesterin senken und die Verdauung fördern. Sekundäre Pflanzenstoffe kommen ist fast allen Früchten und Gemüsen vor.

Vitamine C, E und Provitamin A

Die Vitamine sind wichtige Antioxidanzien. Das heisst, sie können die aggressiven freien Radikale im Körper neutralisieren und vor Zellschädigung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erkältungen schützen.

Quellen: «Drogistenstern» / www.austrianbiologist.at / www.hanni-ruetzler.at / www.bag.admin.ch / www.hausmed.de
Autorin: Nadja Mühlemann
Redaktion: Katharina Rederer

Was ist Functional Food?

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