Früchte und Gemüse richtig lagern

Im Kühlschrank, trocken oder im Dunkeln? Hier erfahren Sie, was es braucht, damit Früchte und Gemüse knackig bleiben.

  • Äpfel: Äpfel reifen nach der Ernte noch nach und verbessern ihr Aroma. Mit zunehmender Lagerdauer sinkt der Vitamingehalt. Verlangsamen lässt sich dieser Prozess, indem die Äpfel bei niedriger Temperatur (rund vier Grad), hoher Luftfeuchtigkeit und guter Durchlüftung gelagert werden. Dazu eignen sich dunkle Keller, frostsichere Garagen oder ein kühler Dachboden. Idealerweise liegen die Früchte nebeneinander, ohne sich zu berühren.

  • Kartoffeln: Kartoffeln lassen sich auch in grossen Mengen wochenlang lagern. Voraussetzung sind Lager-, Keller- oder Vorratsräume, die kühl, frostfrei, trocken und abgedunkelt sind. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen vier und sechs Grad. Bewahren Sie die Kartoffeln nicht in Folienverpackungen auf. Achtung: Bei falscher Lagerung beginnen Kartoffeln zu keimen und bilden so den giftigen Stoff Solanin. Dieser befindet sich in den grün gefärbten Stellen und in den Keimen. Vor der Verwendung sollten diese grossflächig herausgeschnitten werden.

  • Tomaten: Tomaten sind sehr empfindliche Früchte und gehören nicht in den Kühlschrank. Dort verlieren sie ihren Geschmack. Legen Sie die Tomaten darum am besten an einen luftigen und schattigen Platz. Reife Früchte sollten innerhalb von vier bis fünf Tagen verzehrt werden. Grüne Tomaten dürfen zum Nachreifen ruhig an die Sonne gelegt werden.

Quellen: Schweizerischer Obstverband / Verband Schweizerischer Gemüseproduzenten / Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) / psg-Ratgeber
Autor und Redaktion: Didier Buchmann

Greifen Sie fünf Mal am Tag in die Früchte- oder Gemüseschale

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