Rheuma
Rheuma und Ernährung
Eine Wunderdiät gegen entzündliches Rheuma gibt es nicht, aber eine Anpassung der Ernährung kann gewisse Schmerzen lindern. Günstig für die Gelenke sind basenbildende Produkte
Ein übersäuerter Organismus wirkt sich besonders ungünstig auf Knochen und Gelenke aus. Ein Säureüberschuss forciert Gelenksentzündungen. Knorpelsubstanz und Knochen verlieren an Stabilität. Um die Säuren zu neutralisieren, benötigt der Körper basische Stoffe. Diese liegen im Organismus in Form von Kalzium und Natrium vor. Doch weil Kalzium vor allem in den Knochen vorhanden ist, beginnt der Körper, Knochensubstanz abzubauen. Abhilfe schafft die Einnahme basischer Mineralsalze. Ob eine Übersäuerung vorliegt, lässt sich mit pH-Indikatorstäbchen aus der Drogerie messen. Der gelenkschonende Speisezettel enthält saisonale Gemüsesorten, Kartoffeln (sind basenbildend), Früchte und Trockenfrüchte. Dies alles sind an Mineralstoffen und Vitaminen reiche Lebensmittel, die helfen, überschüssige Säuren auszugleichen.
Nützliche Links
Download: Broschüre «Arthrose» der Rheumaliga Schweiz (pdf)
Schlackenstoffe abbauen
Erhält der Körper genug Flüssigkeit, kann er entzündliche Stoffe besser ausscheiden. Als Richtwert gilt: Eine 60 Kilogramm schwere Person sollte bis zu zwei Liter Wasser oder ungesüssten Tee pro Tag trinken. Geeignete Teekräuter sind Birkenblätter, Brennessel, Weissdorn, Ringelblume und indischer Nierentee. Besonders wichtig bei rheumatischen Beschwerden ist das Ausscheiden von Gift- und Schlackenstoffen über Leber und Nieren. Zum Beispiel mit einem spagyrischen Naturheilmittel auf der Basis von Brennessel, Weidenrinde, Giftsumach (Rhus toxicodendron), Herzsamenkraut, Weihrauchharz oder Zaunrübe.

