Ergotherapie Bekämpft die Auswirkungen der Erkrankung oder der Behinderung. Erhält und verbessert die Handlungsfähigkeit des Rheumabetroffenen. Erleichtet Alltagsaktivitäten in Beruf oder Freizeit. Die Therapie verläuft in drei Phasen:
Der Ergotherapeut oder die Ergotherapeutin stellt die Fähigkeiten des Rheumabetroffenen in Zusammenhang mit seinem körperlichen und sozialen Umfeld fest. Dazu zählen Körperpflege, Fortbewegung, Aktivitäten zu Hause, in Beruf und Freizeit.
Die Rehabilitation bezweckt die Verbesserung der Beweglichkeit des Rheumabetroffenen durch gezielte Übungen.
Wiedereingliederung: Der Ergotherapeut empfiehlt Übungen für zu Hause, andere Arten des Verhaltens, der Bewegung oder der Einrichtung, um Hindernisse zu umgehen.
Physiotherapie Bezweckt die Verbesserung, Herstellung oder Wiederherstellung der grösstmöglichen Beweglichkeit während des ganzen Lebens.
Eutonie Eine Entspannungsmethode, mit der das körperliche und mentale Wohlbefinden wiederhergestellt werden sollen. Der Patient oder die Patientin macht sich den eigenen Körper bewusst, und zwar mittels spezieller Übungen, die zum Teil ohne Hilfe Dritter ausgeführt werden können (Atemübungen, Dehnungsübungen usw.).
Heilgymnastik Stärkt die Muskulatur und lindert Schmerzen durch Übungen, die gezielt je nach Art des Rheumas durchgeführt werden.
Weitere Bewegungstherapien wie beispielsweise Zilgrei, Feldenkrais, Trager, Qi-Gong, Tai-Chi und Heileurythmie finden Sie im Bereich Therapiemethoden. Achten Sie beim Sitzen, Stehen, Arbeiten und Schlafen auch auf eine gute Körperhaltung, um Beschwerden vorzubeugen.
Autoren: Flavia Kunz, Irina Wald
Redaktion: Didier Buchmann
