Heuschnupfen

Kräftiger Schwarzkümmel

Nebst homöopathischen und spagyrischen Arzneimitteln sind Schwarzkümmelöl und Bienenprodukte echte Alternativen bei der Behandlung einer Pollenallergie.

Aus der Nigella sativa, dem Echten Schwarzkümmel, wird das unter Allergikern bekannte Schwarzkümmelöl gewonnen.

Aus der Nigella sativa, dem Echten Schwarzkümmel, wird das unter Allergikern bekannte Schwarzkümmelöl gewonnen.

Bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, die mit der Immunabwehr in Zusammenhang stehen, spielt aus naturheilkundlicher Sicht der Darm als grösstes Immunorgan des Körpers eine wichtige Rolle. In der drogistischen Praxis wird immer wieder beobachtet, dass Heuschnupfen-Betroffene nach der vorbeugenden, kurmässigen Einnahme von Schwarzkümmelöl, zum Beispiel in Form Kapseln, weniger Beschwerden haben

Naturwissenschaftlich ist die Wirkung des Schwarzkümmelöls nicht erwiesen. Doch machte vor einigen Jahren eine Gruppe von Heuschnupfen-Patienten Schlagzeilen, die am Münchner Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren mit Schwarzkümmelöl behandelt wurden. Die Probanden nahmen vor dem Start der Pollensaison während vier bis sechs Monaten täglich ein bis zwei Gramm Schwarzkümmelöl ein. Bei siebzig Prozent der Testpersonen traten danach keinerlei Heuschnupfen-Symptome mehr auf. Bei den Patienten, die weiterhin an Beschwerden litten, liessen sich die Symptome in der Regel mit einer Tagesdosis von vier Gramm Schwarzkümmelöl lindern.

Hilfreiche Bienen

Gute Resultate mit Naturheilmitteln erzielt auch der Drogist Stephan Vögeli aus Kirchberg (BE). Als Spezialist der Apitherapie setzt er bei Allergien unter anderem Bienenprodukte ein: «Werden Blütenpollen täglich eingenommen, können sie Heuschnupfen lindern oder sogar heilen.»

Bevor man die Blütenpollen runterschluckt, sollten sie während fünf Minuten gründlich eingespeichelt werden. «So viel Zeit brauchen die Speichelenzyme, um die Pollen so aufzuschliessen, dass ihre Wirkstoffe vom Organismus gut aufgenommen werden», erklärt Stephan Vögeli. «Zudem sollten die Blütenpollen einheimischen Ursprungs sein oder gar aus dem eigenen Wohngebiet stammen. Nur dann sind sie optimal an die genetische Disposition angepasst.» Weiter werden in der Apitherapie Honigwaben und Bienenbrot eingesetzt.

Quellen: «Drogistenstern» / pollenundallergie.ch / meteosuisse.ch
Autorinnen: Petra Gutmann und Katharina Rederer
Redaktion: Antoinette Prince

Die Drogerie in Ihrer Nähe

DrogoSearch

Wie behandeln Sie Ihren Heuschnupfen?

Besuchen Sie uns auf Facebook
  • Print
  • Recommend
  • Facebook
  • Twitter
© 2012 vitagate ag