Äusserliche Anwendung

Die Heublume kann bei Gelenkschmerzen und Arnika zusätzlich bei Verletzungen in Form von Salben, Kompressen oder Badezusätzen Linderung verschaffen. Ätherische Öle aus Rosmarin, Lärchenholz, Fichtennadeln und Wacholder werden vor allem in Form von alkoholischen Einreibungen oder Salben angewandt. Diese Mittel fördern die Durchblutung, lockern die Muskeln und wirken schmerzlindernd. Bei akuten Entzündungen sollten Salben und Einreibungen, die durchblutungsfördernd wirken, nicht angewendet werden.

Zur Behandlung von Gelenkschmerzen eignen sich sowohl Kälte- wie auch Wärmetherapien. Nach akuten Sportverletzungen wirkt Kälte schmerzstillend und hilft Schwellungen vorzubeugen (Kältepackungen, kühlende Umschläge, Gels). Bei chronischen Beschwerden hingegen werden meist Wärmetherapien bevorzugt (Bäder, Wärmepackungen, Gels, Wickel). Aufgrund verschiedener Ursachen von Gelenkbeschwerden hat dies jedoch keine allgemeine Gültigkeit.

Wann direkt zum Arzt?

  • Wenn gleichzeitig mit den Gelenkschmerzen Fieber, Schüttelfrost, starke Müdigkeit, Hautveränderungen oder Bewegungsstörungen auftreten.

  • Wenn Gelenkschmerzen mit Rötung, Überwärmung und Schwellung eines oder mehrerer Gelenke einhergehen.

  • Wenn Gelenkschmerzen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit oder zu Morgensteifigkeit führen.

  • Wenn starke Gelenkschmerzen nach einem Unfall oder einer Verletzung auftreten.

  • Wenn Gelenkschmerzen immer wiederkehren.

  • Wenn Gelenkschmerzen sich auch durch eine Selbstbehandlung nicht bessern.

Quelle: «Meine Gesundheit», documed-Verlag
Autoren: Marie-Claire Haller und Didier Buchmann
Redaktion: Didier Buchmann

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