Geeignet für kalte und warme Gerichte

Sprossen und Keime liefern unterschiedliche Mineralstoffe und bereichern Ihre Mahlzeiten.

  • Alfalfasprossen enthalten wertvolles Eiweiss, lebenserhaltendes Chlorophyll und Vitamin B12. Die Sprossen können einen Salat ergänzen oder das Salatblatt im Sandwich ersetzen.

  • Adzukibohnenkeimlinge sind reich an Eisen und Kalzium. Sie schmecken kalt ebenso gut wie warm und eignen sich als Zugabe zu Pfannengerichten.

  • Bekannt sind die einfach zu kultivierenden Sojasprossen, die dem Körper Kalzium und Phosphor liefern. Sie passen zu Pfannengerichten und zu Salat.

  • Rucolasprossen haben einen nussigen Geschmack. Dank ihrem Aroma würzen sie Salate, Sandwiches und machen sich gut in der warmen, italienischen Küche.

  • Senfsprossen sind empfindlich, deshalb verwendet man sie roh oder höchstens kurz angebraten. Die Sprossen wirken sanft desinfizierend. Sie würzen Fleisch, Käse und Brot oder ergänzen einen Salat.

  • Die purpurne Farbe der Radieschensprossen macht sie zur idealen Verzierung mancher Vorspeise. Und das leicht pfeffrige Aroma kann Mahlzeiten gut abrunden. Daneben können diese Sprossen die Schilddrüse stärken.

  • Kichererbsenkeimlinge schmecken kräftig und würzig. Sie passen in Eintöpfe, Currygerichte und Suppen und liefern Provitamin A sowie Vitamin D.

Keimlinge selbst ziehen

Keime und Sprossen lassen sich ohne viel Aufwand und mit einfachen Hilfsmitteln gut selber ziehen. Verwenden Sie dazu ein grosses Glas, das Sie mit einer doppelten Schicht Frischhaltefolie abdecken und mit einem Gummiband abdichten. (Preiswerte Keimgläser gibt es auch in jeder Drogerie zu kaufen.) Vor dem Keimen werden die Körner einige Stunden in Wasser eingeweicht, und zwar drei Teile Wasser auf einen Teil Körner. Danach spülen Sie die Körner ab und lassen sie abtropfen. Geben Sie diese in den vorbereiteten Glasbehälter, wo sie eine Nacht lang ruhen. Am nächsten Morgen spülen Sie die Körner kalt ab und lassen sie wiederum abtropfen. Bis zur Keimung müssen die Körner täglich gespült werden. Das Wasser wird entleert, indem man das Glas nach unten schräg hält und das Wasser ausfliessen lässt.

Das Keimglas darf nicht überladen werden und wird idealerweise an einem warmen, aber dunklen Ort platziert. Luftdicht verpackt sind die Keime und Sprossen zwei bis drei Tage haltbar.

Quellen: «Drogistenstern» / Cornelia Schinharl: «Herbst- und Wintergemüse», Seehamer Verlag, 2004 / Marianna Buser und Antonia Koch: «Von fast vergessenen Gemüsen, Kräutern und Beeren», Hädecke Verlag, 2004 /Jody Vassallo: «Sprossen, Körner und Bohnen», AT Verlag, 2007
Autoren: Marie-Claire Haller, Nadja Mühlemann, Michel Schmid
Redaktion: Nadja Mühlemann

Wie beugen Sie einer Erkältung vor?

Besuchen Sie uns auf Facebook
  • Print
  • Recommend
  • Facebook
  • Twitter
© 2012 vitagate ag