Ob Sie für die Herstellung der Spülung Meer- oder Kochsalz verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Meersalz hat einzig den Vorteil, dass es die Nasenschleimhaut nicht nur reinigt, sondern auch befeuchtet und pflegt.
Zum Spülen eignet sich am besten eine Nasendusche. Und so wird gespült:
Halten Sie den Kopf beim Spülen leicht schräg über das Waschbecken. Setzen Sie die Spülung am oberen Nasenloch an, und lassen Sie die Lösung durch die Nase laufen.
Legen Sie den Kopf danach auf die andere Seite und führen Sie dieselbe Prozedur noch einmal durch. Achten Sie darauf, den Kopf während dem ganzen Spülvorgang immer leicht gesenkt zu halten.
Putzen Sie danach sorgfältig die Nase, um verbliebene Reste der Spülung zu entfernen.
Viren-Schreck
Die richtige Nasenpflege ist das beste Mittel, um sich den Schnupfen vom Leib zu halten. Je feuchter die Nasenschleimhaut ist, desto schwerer haben es Viren und Bakterien, sich dort einzunisten. Sorgen Sie deshalb immer für eine ausreichende Befeuchtung der Nase. Nebst der regelmässigen Anwendung von Nasenspülungen gelingt dies, indem Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und zu trockene, überheizte Räume nach Möglichkeit meiden. Tupfen Sie zudem etwas Schnupfen-Balsam in die Nasenlöcher bevor Sie in der Erkältungssaison ausser Haus gehen. Der Balsam legt sich wie ein Schutzanzug über die Schleimhaut und erschwert den Erkältungsviren den «Landeanflug». Extrakte aus Echinacea helfen zudem, das Immunsystem von Innen heraus zu stärken.
Die Abwehrkraft der Nase hängt eng mit Ihren Füssen zusammen: Sind diese kalt, verengen sich reflexartig auch die Blutgefässe in der Nasenschleimhaut. Das macht die Schleimhaut trockener und damit erkältungsanfälliger. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Füsse immer schön warm sind. Und falls Sie dennoch einmal niesen müssen: Niesen Sie frei heraus, wenn die Nase kitzelt – das setzt Tausende von Viren an die frische Luft!
Autorinnen: Petra Gutmann, Flavia Kunz
Redaktion: Didier Buchmann
