UV-Index kurz erklärt

Ein Sonnenbrand entsteht durch übermässige UV-Strahlung. Der UV-Index hilft, die Sonnenstrahlung besser einzuschätzen und sich entsprechend zu schützen.

– Was hat die Sonne mit Schokolade gemeinsam? Beide versorgen den Körper mit dem Glückshormon Serotonin – aber zuviel davon ist ungesund. Liegt man zu lange in der Sonne, können UV-Strahlen der guten Laune ein abruptes Ende bescheren. Bei den ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes ist die aufgenommene UV-Dosis nämlich bereits überschritten und die Reparaturmechanismen der Haut sind überfordert.

Was sind UV-Strahlen?

Ultraviolette Strahlen haben eine kürzere Wellenlänge als sichtbares Licht und Infrarotstrahlung. Sie wirken deshalb besonders intensiv und können Haut und Augen schädigen. Die Intensität der UV-Strahlung hängt stark vom geografischen Standort, der Jahres- und Tageszeit, dem Wetter und der Höhe über Meer ab. So ist der Anteil an UV-Strahlen in den Bergen höher als in tieferen Regionen. Pro dreihundert Höhenmeter nimmt die Intensität der Strahlung um drei bis fünf Prozent zu.

UV-Strahlen werden in drei Teilbereiche gegliedert:

  • UVA-Strahlen bräunen die Haut oberflächlich und dringen in tiefe Hautschichten ein. Dies hat eine frühzeitige Hautalterung sowie Faltenbildung zur Folge. Zudem sind UVA-Strahlen für die Entstehung einer Sonnenallergie verantwortlich. Sie können die DNA (Erbsubstanz) der Hautzellen indirekt schädigen und das Risiko für Hautkrebs fördern.

  • UVB-Strahlen sind energiereicher und aggressiver als UVA-Strahlen. Sie dringen zwar nur bis in die Oberhaut, verursachen aber dort den gefährlichen Sonnenbrand. UVB-Strahlen können die DNA direkt schädigen und die Regeneration der Haut überfordern. Zudem fördern Sie das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

  • UVC-Strahlen dringen nicht bis zur Erde vor und werden von der Ozonschicht absorbiert. Die Ozonschicht schütz das Leben auf der Erdoberfläche, indem es einen grossen Teil der UV-Strahlung herausfiltert. Ein Abbau der Ozonschicht hat negative Folgen für Mensch und Umwelt. Die UV-Strahlung kann nämlich nicht mehr in vollem Umfang absorbiert werden.

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Autor und Redaktion: Didier Buchmann
Quellen