Zigaretten – Gefahr für Kleinkinder

Davor fürchten sich alle Eltern: Babys, die einen Zigarettenstummel in den Mund stopfen. Gut ist das nicht, aber nicht ganz so gefährlich wie man gemeinhin annimmt.

– Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel beispielsweise in Schwimmbädern und Parkanlagen bergen vor allem für Kleinkinder eine gewisse Gefahr. Zahlreiche Fälle, die dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum Tox Info Suisse in den vergangenen Jahren gemeldet wurden, zeigten aber, dass keine schweren Vergiftungen nach der Einnahme von bis zu zwei ganzen ungerauchten Zigaretten (oder 6 Stummel) zu erwarten sind.

Bei der Einnahme grösserer Mengen oder bei Symptomen wie Erbrechen, Schwitzen, Apathie oder Unruhe sollten SIe aber ein Arzt aufsuchen. Sie können auch rund um die Uhr Tox Info Suisse um Beratung bitten: Notfall-Nr. 145 (Ausland +41 44 251 51 51) oder E-Mail: info@toxinfo.ch.

Erhöhte Gefahr droht Kindern hingegen durch die Einnahme von Pfeifen- oder Kautabak, Nikotinkaugummi oder -pflaster oder nikotinhaltige Flüssigkeiten. Dabei kann es sich um Wasser handeln, in dem Zigaretten gelegen haben, wenn ein Kind zum Beispiel aus einem Becher trinkt, der als Aschenbecher benutzt worden ist. In diesem Fällen sollten Sie Tox Info Suisse kontaktieren.

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Kinder sind besonders häufig von Vergiftungsunfällen betroffen. Wie beugen Sie vor?

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Autorin und Redaktion: Katharina Rederer
Quelle
  • Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum