Hilfe gegen Haushaltsschädlinge

Motten in den Kleidern, Silberfischchen in der Küche, Wanzen im Bett. Igitt! Rücken Sie den kleinen Krabblern zu Leibe.

– Haushaltsschädlinge verstecken sich in die kleinsten Ritzen, Fugen und dunkeln Winkeln. Manche sind einfach nur lästig wie zum Beispiel Ameisen. Andere können krank machen wie Kakerlaken oder Lebensmittel zerstören wie Mehlwürmer.

Beugen Sie vor

Am besten ist, die Schädlinge kommen erst gar nicht ins Haus. Beachten Sie folgende Tipps:

  • Vorräte in gut verschliessbare Behälter füllen. Trocken, kühl und nicht zu lange lagern.

  • Textilien regelmässig waschen. Überwintern in Kleidersäcken. Mit Niemöl besprühen, das schützt vor Motten. Teppiche regelmässig saugen.

  • Fliegengitter vor Fenster und Türen. Ritzen und Spalten in Wänden abdichten.

Ohne Chemie geht's auch

Wenn trotz aller Vorsicht doch Schädlinge im Haus sind, sollten Sie nicht gleich zur Chemie greifen. Fragen Sie Ihre Drogistin, Ihre Drogisten um Rat. Ein paar praktische Tipps finden Sie in den folgenden Schädlingsporträts.

Ameise (Haus-, Holz- und Wegameise)

So sieht sie aus: Die Tiere sind 2,5 bis 4 mm gross, die Eier 1 mm. Die Larven sind weisslich und fusslos.

Hier finden Sie sie: Ameisen haben ihre Nester meist draussen und kommen durch Risse und Spalten ins Haus. In Vorräten vorkommende Tiere sind flügellose Arbeiterinnen. Seltener gibt es auch in Häusern Nester, dann treten auch geflügelte Formen auf.

Diese Schäden richtet sie an: Im Wohnbereich besteht durch Ameisen keine Gesundheitsgefahr. Zucker, Früchte, Honig oder Süssspeisen locken die Tiere an. Manche Arten zerstören Holz oder Isoliermaterialien.

So werden Sie sie los: Verkleben Sie die Eintrittsstellen und dichten Sie Zugänge Leimringe und Paraffinöl ab. Ameisen wandern auf «Strassen». Ameisenstrassen können Sie durch Barrieren aus Steinmehl, vermischt mit etwas Lavendelöl oder Fichtennadelöl, unterbrechen. Oder Sie reinigen einen Abschnitt der Strasse gut oder unterbrechen sie mit heissem Wasser. Eventuell Ameisenköderdosen verwenden.

Bettwanze

So sieht sie aus: Die Wanzen sind 1 bis 7 mm gross und platt.

Hier finden Sie sie: Bettwanzen werden mit Mobiliar oder Reisegepäck eingeschleppt und leben in Spalten, Hohlräumen oder Bettgestellen.

Diese Schäden richtet sie an: Der Blutsauger sticht vorwiegend nachts. Die Einstiche jucken lange, bilden Quaddeln. Allergiker reagieren oft heftig auf Bettwanzen. In unseren Breitengraden übertragen die Tiere keine Krankheiten.

So werden Sie sie los: Klopfen Sie die Bettgestelle aus und entsorgen Sie die Wanzen im WC. Bekleben Sie die Beine des Bettes mit doppelseitigem Klebeband. Spannen Sie ein Moskitonetz. Wenn alles nichts nützt: lassen Sie einen professionellen Schädlingsbekämpfer kommen.

Brotkäfer

So sieht er aus: Der Käfer ist 2 bis 3 mm gross, die Larven 5 mm.

Hier finden Sie sie: Brotkäfer werden meistens mit Lebensmitteln eingeschleppt. Indiz, dass dir im Haus sind: Kleine runde Löcher in Lebensmittelverpackungen.

Diese Schäden richtet er an: Die Larven leben von Teigwaren, Knäckebrot, Reis, Gewürzen, Kräutern, Trockenblumen, Sämereien, Tierfutter und Leder sowie Bucheinbänden.

So werden Sie ihn los: Werfen Sie Befallenes weg, erwärmen Sie es 1 Stunde lang im Backofen auf 60 Grad. Sie können Befallenes auch 8 bis 10 Stunden einfrieren oder mit kochendem Wasser übergiessen. Auch Schlupfwespen können helfen.

Dörrobstmotte

So sieht sie aus: Die Motte hat eine Flügelspanne bis 22 mm, die Raupe ist bis 20 mm gross. Die Vorderflügel der Falter sind innen silbergrau, aussen mit rötlicher bis bronzefarbiger Binde.

Hier finden Sie sie: Dörrobstmotten werden meistens eingeschleppt. Indiz: Weisse Gespinste und Kotkrümel in den Vorräten.

Diese Schäden richtet sie an: Das Weibchen legt Eier an Lebensmittelverpackungen, die Larven dringen ein. Die Raupen befallen Mehl- und Teigwaren, Körner, Müsli, Mandeln, Nüsse, Hülsenfrüchte, Schokolade oder Tierfutter. Die Lebensmittel sind danach stark verunreinigt durch Spinnfäden und Kotkrümel. Die Larven können im gesponnenen Kokon eventuell monatelang ohne Weiterentwicklung ruhen. Plötzlich treten dann wieder Falter in der Wohnung auf. Die Larven kriechen auf der Suche nach Verpuppungsorten oft an Wänden und Decken umher.

So werden Sie sie los: Werfen Sie Befallenes weg. Reinigen Sie die Schränke und saugen Sie sie gut aus, auch in den Ritzen. Setzen Sie Klebefallen mit Lockstoff ein, so können Sie die Motten fangen und haben einen Nachweis für den Befall. Setzen Sie Schlupfwespen ein. Bewahren Sie Lebensmittel in gut verschliessbaren Behältern auf.

Fliege

So sieht sie aus: Die Eier sind gelblich-weiss und länglich, die Larven weissliche, fuss- und kopflose Maden, bis 10 mm lang. Die erwachsenen Tiere sind die typischen bekannten Fliegen, gescheckt, goldgrün oder dunkelblau bis schwarz.

Diese Schäden richtet sie an: Fliegen befallen Fleisch, Fleischwaren, Fisch, Käse und sich in Zersetzung befindliche organische Substanzen. Stubenfliegen bevorzugen pflanzliche, andere Fliegen tierische Stoffe.

Hier finden Sie sie: Fliegen legen ihre Eier in Klumpen ab, meist versteckt in Vertiefungen der Lebensmittel. Die Larven können kurz nach der Eiablage ausschlüpfen und sich sofort einbohren, ein Befall bleibt deshalb oft unbemerkt. Fliegenschäden sind: Frass, Verflüssigung der Produkte, Übertragung von Krankheitserregern, lebensmittelzersetzenden Pilzen und Bakterien sowie Belästigung.

So werden Sie sie los: Lassen Sie Lebensmittel nicht unverpackt liegen. Bei starkem und dauerndem Befall (etwa wenn Sie in der Nähe von Stallungen leben) nützen Fliegengitter vor den Fenstern und Fliegenklebefallen. Leeren und reinigen Sie Abfall- und Komposteimer häufig. Fliegen meiden bestimmte Düfte wie Lavendel, Zitronella und Basilikum. Bepflanzen Sie Rabatten und Balkonkästen vor den Fenstern grosszügig mit diesen Pflanzen. Ein gelegentliches Reiben der Blätter intensiviert den Duft und erhöht so die Abschreckungswirkung.

Floh

So sieht er aus: Flöhe sind 1,5 bis 4 mm gross, die Larven bis 6 mm.

Hier finden Sie ihn: Die Tiere kommen mit Hund, Katze oder aus Taubennestern. Die Larven leben in Ritzen, Fugen, Ecken, Matratzen oder Teppichen.

Diese Schäden richtet er an: Flöhe saugen Blut, die vielen Stiche jucken stark und lange, es bilden sich Quaddeln. In Mitteleuropa übertragen die Tiere keine Krankheiten, aber die Stiche infizieren sich leicht.

So werden Sie ihn los: Saugen Sie täglich 4-Mal staub während 7 Tagen. Setzen Sie für Haustiere ein Antiflohmittel ein. Klopfen Sie Teppiche und Matten aus und legen Sie sie an die Sonne. Spritzen Sie Kochsalzlösung in Bodenfugen und dichten Sie sie mit Klebeband ab (3 Tage dran lassen). Wenn alles nichts nützt: beauftragen Sie einen professionellen Schädlingsbekämpfer.

Fruchtfliege

So sieht sie aus: Fruchtfliegen sind 2 bis 3 mm gross, manche bis 6 mm. Die Larve ist madenartig.

Hier finden Sie sie: Die Tiere leben draussen, oft im Kompost und werden von faulenden Früchten/fruchtigen Getränken angezogen.

Diese Schäden richtet sie an: Fruchtfliegen vermehren sich schnell. Das Weibchen legt ihre Eier auf verfaulende, gärende Lebensmittel. Die Larven fressen dann Hefen und Bakterien aus dem Faulprozess. Fruchtfliegen übertragen Mikroorganismen.

So werden Sie sie los: Entsorgen Sie Befallenes nach draussen (Kompost). Stellen Sie Fliegenfallen mit Obstbrei oder Apfelsaft-Essig-Mischung plus Spülmittel zum Anlocken auf. Durch das Spülmittel verliert das Wasser seine Oberflächenspannung und die Tiere ertrinken. Besonders im Sommer sollten Sie Obst und Getränke nicht offen aufbewahren.

Holzwurm (Nagekäfer)

So sieht er aus: Die Käfer sind 3 bis 4 mm gross, die gelbweissen Larven (die eigentlichen Holzwürmer) bis 6 mm.

Diese Schäden richtet er an: Die Larven fressen sich durch feuchtes Holz, (2 bis 3 mm grosse kreisrunde Bohrlöcher, herabrieselndes Holzmehl), und sie gehen auch an Bücher.

So werden Sie ihn los: Halten Sie die Wohnung durch Lüften trocken. Ziehen Sie einen Fachmann zu Rate.

Hausschabe (Kakerlake)

So sieht sie aus: Die Deutsche Schabe ist 11 bis 14 mm gross und lehmgelb bis braun. Die Eikapsel ist hellbraun und 6 bis 8 mm gross. Die Küchenschabe ist 23 bis 28 mm gross und kastanienbraun bis lackschwarz. Die Eikapsel ist dunkelbraun bis schwarz und 10 bis 11 mm gross.

Hier finden Sie sie: Die Tiere sind sehr lichtscheu und deshalb tagsüber schwer zu entdecken.

Diese Schäden richtet sie an: Es verbreitet sich ein übler Geruch wegen der Ausscheidungen durch Stinkdrüsen. Kakerlaken richten Frassschäden an Vorräten und verschiedenen Materialien an und übertragen Mikroorganismen (vorratsschädigende und krankheitserregende Bakterien und Pilze sowie tierische Parasiten). Kakerlaken können Allergien hervorrufen.

So werden Sie sie los: Die Bekämpfung von Kakerlaken ist schwierig, da sie sehr verborgen leben. Zudem kommen sie meist im ganzen Haus vor, Bekämpfungsaktionen müssen also immer den ganzen befallenen Bereich erfassen und sollten nur von einer professionellen Schädlingsbekämpfungsfirma durchgeführt werden. Informieren Sie unbedingt Ihren Vermieter über den Befall. Dichten Sie Fugen ab und lassen Sie keine Essensreste offen stehen oder auf dem Boden liegen. Entsorgen Sie Abfälle laufend. Stellen Sie Köderdosen mit Lockstoffen auf und lassen Sie sie etwa 3 Monate stehen, damit auch Jungtiere erfasst werden.

Kellerassel

So sieht sie aus: Kellerasseln sind bis 12 mm gross. Sie kommen durch Fenster oder Türen in feuchte Keller mit pflanzlichen Vorräten oder können über Hauswände auch in obere Stockwerke gelangen. Die Asseln sind landlebende Krebse. Ihre Kiemenanhänge, die immer von einem Wasserfilm überzogen sein müssen, ermöglichen ihnen die Luftatmung. Sie haben sieben Paar gleichförmige Beine, ihr Körper ist flachgedrückt. Die Kellerassel ist grau, die Mauerassel schwärzlich-braun und hat auf dem Rücken zwei helle Fleckreihen. Die Rollassel hat einen glatten Körper. Sie rollt sich bei Gefahr ein.

Hier finden Sie sie: Alle diese Asselarten ernähren sich vorwiegend von pflanzlichen Abfällen, Pilzen usw. Sie benötigen zum Überleben eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Diese Schäden richtet sie an: Die Tiere hinterlassen Kotspuren und pilzbesetztes Holz. Sie schädigen Vorräte von Kartoffeln oder Obst durch Frass. Ansonsten sind die Tiere unbedenklich.

So werden Sie sie los: Bringen Sie Fliegengitter an Fenstern und Türen an. Beseitigen Sie Verstecke, indem Sie Löcher und Ritzen abdichten. Trocknen Sie Räume durch Heizen und Lüften aus. Streuen Sie an Türöffnungen, vor allem Richtung Garten, Backpulverbarrieren aus, die Sie ab und zu erneuern müssen. Locken Sie grössere Mengen Asseln mit halbierten Kartoffeln oder Rüben (am besten angefault) an. Auch Blumentöpfe, locker mit Moos oder Holzwolle gefüllt und mit der Öffnung gegen die Wand gelehnt, locken die Tiere an. Setzen Sie gefangene Asseln auf dem Kompost aus, dort sind sie beim Zersetzen der organischen Materialien sehr hilfreich.

Kleidermotte

So sieht sie aus: Die Flügelspanne der Kleidermotte beträgt 12 bis 16 mm. Sie wird eingeschleppt oder kommt hereingeflogen. Die erwachsene Kleidermotte ist gelblich-weiss. Andere Mottenarten sehen sehr ähnlich aus. Die Weibchen legen ihre bis zu 100 Eier an Stoffen ab. Es dauert etwa 2 Wochen, bis die Larven (Raupen) schlüpfen, die eine gelbliche Färbung aufweisen.

Diese Schäden richtet sie an: Die Larven fressen an Textilien, Pelzen, Teppichen und Federn. Keine Gefahr für die Gesundheit.

So werden Sie sie los: Waschen Sie befallene Textilien im 60-Grad-Programm und hängen Sie sie in die Sonne. Oder legen Sie sie 3 Tage lang ins Gefrierfach. Motten mögen den Duft von Patschuliöl, Lavendel, Kampfer, Zedernholz oder Niemöl nicht. Kontrollieren Sie gelagerte Kleidungsstücke regelmässig und bewahren Sie sie möglichst kühl und trocken auf. Für längere Zeit (über Winter) Kleidungsstücke in dicht schliessende Beutel verpacken. Legen Sie Kleider nur gewaschen und gut gelüftet in den Schrank.

Mehlkäfer

So sieht er aus: Der Käfer ist bis zu 18 mm gross, die Larven (die bekannten Mehlwürmer) 20 mm.

Hier finden Sie ihn: Die Mehlkäfer fliegen im Sommer abends herein und fallen wegen ihrer Grösse leicht auf.

Diese Schäden richtet er an: Die Larven entwickeln sich hauptsächlich in Tierfutter, Mehl- und Getreideprodukten sowie in Kadavern von Haustauben und anderen tierischen und pflanzlichen Produkten. Das Mehl wird klumpig und riecht muffig.

So werden Sie ihn los: Werfen Sie Befallenes weg, erwärmen Sie es im Backofen 1 Stunde auf 60 Grad oder übergiessen Sie es mit kochendem Wasser. Werfen Sie die Käfer aus dem Fenster, sie sind ein begehrtes Vogelfutter. Eine Bekämpfung ist aber nur selten notwendig, da die Tiere wegen ihrer Grösse rasch auffallen und wegen ihrer langsamen Entwicklung nicht zur Massenvermehrung neigen.

Messingkäfer

So sieht er aus: Der Käfer ist 2,5 bis 4,5 mm gross und spinnenähnlich.

Hier finden Sie sie: Die Tiere sind nachtaktiv, lieben Altbauten und leben in Hohlräumen von Decken und Böden.

Diese Schäden richtet er an: Der Schädling befällt Leder, Polster, Plüsch, Frottierwaren und Textiltapeten.

So werden Sie ihn los: Legen Sie abends feuchte Tücher aus und töten Sie morgens die Käfer mit kochendem Wasser. Werfen Sie Befallenes weg. Wenn die Käfer unter den Böden sitzen, sollten Sie einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen.

Moderkäfer

So sieht er aus: Der Käfer ist 1 bis 1,5 mm gross, die Larven bis 3 mm.

Hier finden Sie ihn: Moderkäfer siedeln sich dort an, wo Schimmelpilze vorhanden sind, also in feuchten Wänden oder Tierfutter.

Diese Schäden richtet er an: Der Moderkäfer richtet keinen Schaden an, ist aber ein Indiz für Schimmelbefall. Die Tiere fressen die Schimmelpilze.

So werden Sie ihn los: Lüften Sie regelmässig. Feuchte Bereiche sollten Sie austrocknen, das lässt die Tiere absterben.

Silberfischchen

So sehen sie aus: Silberfischchen sind bis 10 mm grosse, flügellose Insekten, ihr Körper hat silberglänzende Schuppen und 3 Schwanzanhänge. Die Eier sind erst weiss, später bräunlich, länglich oval und 1,5 Mal 1 mm gross. Die Larven sehen wie die Elterntiere aus, nur kleiner.

Hier finden Sie sie: Die Tiere sind nachtaktiv und lieben es feucht, warm und dunkel. Das Weibchen legt im April bis August bis zu 100 Eier in Ritzen und Fugen.

Diese Schäden richten sie an: Bei sehr starkem Auftreten richten die Tiere Schäden an Tapeten, Bucheinbänden, Bildern und gestärkten Tex¬tilien an. Gelegentlich befallen sie auch Mehl, Zucker oder Samen.

So werden Sie sie los: Halten Sie Ihre Wohnung trocken, lüften sie viel. Verschliessen Sie Fugen und Ritzen. Legen Sie feuchte, leicht gezuckerte Tücher als Fallen aus, sammeln Sie morgens die Insekten ein und entsorgen Sie sie im WC. Giessen Sie danach kochendes Salzwasser in alle Abflüsse und wiederholen Sie das mehrmals. Spinnen sind natürliche Feinde von Silberfischchen.

Speckkäfer

So sieht er aus: Der Käfer ist 6 bis 10 mm gross, braunschwarz und hat helle Haarbinden auf den Flügeln. Die Larven sind bis 15 mm gross, länglich und stark behaart.

Hier finden Sie ihn: Die Käfer werden oft mit Haustierfutter eingeschleppt oder kommen aus Fussbodenschwellen und Türfüllungen gekrabbelt.

Diese Schäden richtet er an: Speckkäfer befallen Räucherware, Fischmehl, Tierfutter, Federn, Pelze oder Schoko¬lade. Die Haare der Larven können Allergien oder Darmerkrankungen verursachen. Die Käfer hinterlassen Frassschäden an Lebensmitteln und Lochfrass an Textilien.

So werden Sie ihn los: Werfen Sie Befallenes weg, erhitzen Sie es 1 Stunde im Backofen auf 60 Grad oder übergiessen Sie es mit kochendem Wasser. Lassen Sie Pelze chemisch reinigen oder frieren Sie sie in Plastik verpackt 10 Tage lang ein.

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Autorin und Redaktion: Bettina Epper
Quellen
  • öko-forum Luzern

  • Bundesamt für Gesundheit BAG

  • Stiftung Warentest

  • Amt für Umwelt und Energie Basel Stadt