Sportlicher Mix

Jede Sportart hat Vor- und Nachteile. Einsteiger wählen am besten einen Mix zwischen Kraft und Ausdauer. Wer pro Woche rund 90 Minuten trainiert, tut seinem Körper etwas Gutes.

– Gewichtsreduktion, Freude an der Bewegung, Streben nach persönlichen Bestleistungen: Die Gründe, warum jemand regelmässig Sport treibt, sind vielseitig. Damit das Training dem Körper auch etwas bringt, ist die richtige Sportart matchentscheidend.

Der Mix machts

Was nützt es, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren und abends mit Rückenschmerzen ins Bett zu gehen? Solche Negativerlebnisse können Einsteigern die Motivation zu Sport und Bewegung gehörig vermiesen. Bei der Wahl der Sportart ist es sinnvoll, die motorischen Grundeigenschaften genauer unter die Lupe zu nehmen. Sportmediziner unterscheiden dabei Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit. Alle sind wichtig für die Gesundheit und sind im Idealfall gleichmässig entwickelt.

Wer bis anhin sportlich nicht sehr aktiv war, setzt bei der Wahl der Sportart am besten auf eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining. Besonders geeignet sind dabei gelenkschonende Sportarten, die ein geringes Verletzungsrisiko haben und alle Bereiche des Körpers trainieren. Dazu gehören Skilanglauf, Nordic Walking, Wandern, Tanzen oder Aquafit. Laut den Empfehlungen des Bundesamtes für Sport (BASPO) sollten pro Woche rund 1000 bis 1500 Kilokalorien durch sportliche Betätigung verbraucht werden. Dies entspricht in etwa drei Trainingseinheiten pro Woche – was 30 bis 40 Minuten Jogging gleichkommt.

Bedürfnis abklären

Auf der Suche nach seiner Sportart kann es sinnvoll sein, entweder eine Sportberatung aufzusuchen oder sich ein paar einfache aber wichtige Fragen zu stellen. Dazu gehört unter anderem die Einschätzung der persönlichen Fitness, die Frage nach dem gewünschten Trainingsumfeld und den Vorlieben ob man lieber alleine oder in der Gruppe trainiert. Zusätzlich könne es hilfreich sein, die sportliche Vorgeschichte mit einzubeziehen, sagt Kathrin Lehnert vom Institut für Sportwissenschaften der Universität Bern. «Wer in der Kindheit beispielsweise Spielsportarten wie Fuss- oder Volleyball bevorzugt hat, wird das als Erwachsener mit grosser Wahrscheinlichkeit immer noch tun.»

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Autoren: Christa Friedli Müller, Didier Buchmann
Redaktion: Didier Buchmann
Quelle
  • «Drogistenverband»