Eisenspender und Eisenräuber

Lediglich eisenhaltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, reicht nicht aus, um seinen Eisenspeicher aufzufüllen. Einige Tipps, was effektiv hilft, die Eisenaufnahme zu verbessern.

Eisen ist ein Mineralstoff, der vom Körper nur schlecht aufgenommen werden kann. Einfache Tricks helfen jedoch, das Eisen besser zu resorbieren. Mit Vitamin C beispielsweise lässt sich die verwertbare Menge an Eisen aus pflanzlichen Produkten – also an Nicht-Häm-Eisen – verdoppeln. Auch wer zum Gemüse etwas Fleisch, Fisch oder Geflügel isst, sorgt dafür, dass seine Eisenspeicher gefüllt werden. Weitere Tipps zur eisenhaltigen Ernährung, die speziell auch Vegetariern bei der Eisenaufnahme helfen können sind:

  • Trinken Sie zu den Mahlzeiten öfters ein Glas Orangensaft.

  • Würzen Sie das Essen mit etwas Zitrone.

  • Essen Sie beispielsweise zu Vollkornbrot ein Stück rote Peperoni.

  • Nehmen Sie ein Vitamin-C-Zusatzpräparat ein.

Auch homöopathische Mittel, spagyrische Mischungen, beispielsweise mit Heidelbeeren, und Mineralsalze nach Dr. Schüssler (Nr. 3, Ferrum phosphoricum, in Kombination mit Nr. 2, Calcium phosphoricum) können die Eisenaufnahme fördern.

Eisenräuber

Kaffee, Tee, Wein, Traubensaft und Milch hemmen dagegen die Eisenaufnahme. Deshalb sollten Sie diese Getränke eine Stunde vor und nach dem Essen besser meiden. Fertiggerichte können Zusatzstoffe enthalten, die die Aufnahme von Eisen ebenfalls erschweren. Zu den Eisenräubern gehören auch viele Medikamente, die langfristig eingenommen werden müssen, zum Beispiel Kortison, Antibiotika und Diuretika zur Entwässerung.

Quellen: «Drogistenstern», «d-inside»
Foto: © Renate Franke / pixelio.de
Autorin und Redaktion: Marie-Noëlle Hofmann
Übersetzung: Christa Friedli Müller