Welcher Schmerztyp sind Sie?

Im Umgang mit Rücken- und Gelenkschmerzen haben sich die Menschen individuelle Verhaltensweisen angeeignet. Nicht alle führen zur gewünschten Schmerzreduktion. Machen Sie den Test.

– Das Empfinden von Rücken- und Gelenkschmerzen und deren Bewältigung ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die Medizin unterscheidet zwischen «Vermeidern» und «Bewältigern». Aus Angst vor noch grösseren Schmerzen vermeidet die erste Gruppe jede scheinbar unnötige Bewegung. Ganz anders die Strategie der «Bewältiger». Diese gehen das Problem aktiv an und versuchen, durch gezielte Bewegungen ihre Schmerzen in den Griff zu kriegen.

Welcher Schmerztyp sind Sie?

Sind Sie ein «Vermeider» oder ein «Bewältiger»? Machen Sie den Test!

Aktive Hilfe statt passives Leiden

Bei Gelenkschmerzen ist die Drogerie eine erste Anlaufstelle, um sich fachlichen Rat zu holen. Die Fachperson stellt zunächst verschiedene Fragen nach Art und Dauer des Schmerzes. Nicht immer ist es Betroffenen möglich, eine präzise Antwort zu geben. Wer sich folgende W-Fragen vorgängig beantwortet, erleichtert dem Drogisten oder der Drogistin das Beratungsgespräch.

Wo treten die Schmerzen auf?

  • Wann haben die Schmerzen begonnen und wann treten sie auf?

  • Wie stark und von welcher Art sind die Schmerzen (ziehend, pochend, hämmernd, stechend, bohrend)?

  • Welche Begleitsymptome treten in Zusammenhang mit den Schmerzen auf?

  • Wodurch können die Schmerzen beeinflusst werden?

Besonders bei lang anhaltenden Schmerzen empfiehlt sich das Ausfüllen eines Schmerztagebuches. Dort werden drei- bis viermal täglich die empfundene Schmerzstärke sowie weitere Kriterien wie Schmerzdauer, eingenommene Medikamente oder die Schlafqualität festgehalten. Nehmen Sie Ihr Schmerztagebuch mit in die Drogerie. Sie helfen damit der Drogistin oder dem Drogisten bei der Beratung und nehmen aktiv an der Heilung oder Linderung Ihrer Beschwerden teil.

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Autor und Redaktion: Didier Buchmann