Wenns mit dem Stillen nicht klappt

Für Neugeborene ist Muttermilch die perfekte Nahrung. Kann die Mutter jedoch nicht oder nur teilweise stillen, helfen auf Babys abgestimmte Milchprodukte weiter.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Müttern, ihre Babys bis zum 6. Monat ausschliesslich mit Muttermilch zu versorgen. Mütter, die ihre Kinder aus dem Schoppen füttern (müssen), sind aber keinesfalls Rabenmütter. Denn auch beim Schoppengeben kann man dem Kind die nötige Geborgenheit vermitteln.

Geeignete Milchprodukte

Die Anfangsnahrung (die Typ-A-Milch) ist möglichst optimal der Muttermilch angepasst. Diese ist meist durch die Silbe «Pre», «Start» oder «Initial» vor dem Produktnamen gekennzeichnet. Typ-A-Milchen enthalten nur Milchzucker als Kohlenhydrat und sind so dünnflüssig wie Muttermilch. Dank ihrer Zusammensetzung ist die Typ-A-Milch ideal zum «Nachschöppele».

Die Folgenahrung (Typ-B-Milch) ist gekennzeichnet mit der Ziffer 1 und enthält neben Milchzucker noch einen geringen Anteil an Stärke. Dadurch ist die Milch dickflüssiger und sättigt anhaltender als Pre-Nahrung. Zwar muss bei dieser Variante weniger oft das Fläschchen zubereitet werden, doch es besteht eher die Gefahr des Überfütterns.

Produkte, die mit der Ziffer 2 gekennzeichnet sind, darf frühestens ab dem 5. Monat gegeben werden. Sie ist eine gute Alternative zu Kuhmilch, die erst ab dem 12. Lebensmonat in unverdünnter Form gegeben werden darf.

Hypoallergene Anfangsnahrung

Allergiegefährdete Kinder sollten hypoallergene Anfangsnahrung (H.A.-Nahrung) erhalten. Wichtig ist, dass das Kind im 1. Lebensjahr stets die gleiche Sorte H.A.-Milch bekommt. Inwiefern H.A.-Nahrung tatsächlich vor Allergien schützt, ist umstritten. Tatsache ist allerdings, dass das allergieauslösende Potenzial im Vergleich zu anderen Arten Säuglingsmilch niedriger ist.

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Quelle: «Drogistenstern»
Autorin: Jacqueline Graber
Redaktion: Nadja Mühlemann