Zecken
Schutz vor Zeckenstichen
Zecken sind kleiner als ein Streichholzkopf - aber für den Menschen alles andere als harmlos. Richtiges Verhalten hilft, sich die gefährlichen Blutsauger vom Leib zu halten.
Eines vorweg: Ein absolut verlässliches Patentrezept gegen Zeckenstiche gibt es nicht. Speziell in Acht nehmen sollte sich wer sich von April bis November oft in Laubwäldern mit üppigem Unterholz, an Waldrändern oder Waldwegen aufhält. Wer folgende Hinweise beherzigt, kann das Risiko von einer Zecke gestochen zu werden eindämmen.
Hohes, geschlossenes Schuhwerk und lange Hosen tragen.
Socken über die Hosen ziehen.
Helle Kleidung tragen – so können Zecken besser gesehen und vor dem Stich entfernt werden.
Vorsicht beim Liegen im Wald oder auf Wiesen sowie in Parks und Gärten.
Zeckenschutzmittel (Repellentien) auf Haut und Kleider auftragen.
Nebst der Verwendung von allopathischen Mitteln sollen Zecken auch mit komplementärmedizinischen Arzneien ferngehalten werden können. Da es keinen gesicherten Wirksamkeitsnachweis gibt, empfiehlt sich deren Einsatz nur in Kombination mit den gängigen Vorsichtsmassnahmen.
Schutzimpfung gegen das FSME-Virus
Weil Zecken Krankheiten wie Lyme-Borreliose oder Zeckenenzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen können, sollten Sie nach längeren Aufenthalten in der Natur Ihren Körper und den Ihrer Kinder gründlich nach Zecken absuchen. Die Parasiten bevorzugen dünne, warme und feuchte Hautpartien wie zum Beispiel hinter den Ohren, im Hals-/Nackenbereich, in den Achselhöhlen, im Genitalbereich, in der Leistengegend oder an den Innenseiten der Oberschenkel. Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Zeckestich ist das rechtzeitige Entfernen des Parasiten die wichtigste Massnahme, um Problemen vorzubeugen.
Autor und Redaktion: Didier Buchmann

